Saudek: Warum die sozial-ökologische Wende ausbleibt und was Kirche tun kann

Der Philosoph Daniel Saudek fragt, warum die sozial-ökologische Wende der reichen Gesellschaften trotz der sich drastisch verschärfenden Probleme wie Ungleichheit, Klimakrise und Artensterben ausbleibt und welche Rolle die Kirche bisher gespielt hat und künftig spielen sollte.

Ausführlicher unter: https://www.forum-grenzfragen.de/anthropozentrik-am-ende/

Propheten tun das

Der Jesuit Jörg Alt hält bei einer Tagung einen leidenschaftliches Plädoyer für den Schutz des Klimas. Ziviler Widerstand gegen Zerstörung und Ungerechtigkeit sei theologisch zu legitimieren, sagt er.

Angesichts von Klagen gegen Klimaaktivisten, auch gegen ihn selbst, meinte der Jesuit laut einer Aussendung der Universität Innsbruck: „Wir müssen die Täter der fossilen Zerstörung anklagen, nicht die, die zivilen Widerstand gegen die Zerstörung leisten!“ Großer Beifall der ungefähr 100 Zuhörer war ihm damit sicher.

Kirche müsse öffentlich klar Stellung beziehen gegen mächtige Interessensgruppen, die eine aktive Klimapolitik verhindern und mutig auftreten, um der nächsten Generation noch ein Leben zu ermöglichen, so Jörg Alt. 

https://www.diepresse.com/18399859/ueberzeugt-dass-sich-jesus-auf-die-strasse-geklebt-haette?s=09

https://katholisch.de/artikel/52802-jesuit-joerg-alt-solche-prophetische-christen-braucht-die-kirche

Die Botschaft an die Zauderer

Es wird immer dringender. Starkregen, Überschwemmungen, Dürre, Hitze, Insektensterben bringen Krankheit, Armut und Tod. Das CO2, das ihr in die Atmosphäre schaufelt, bleibt die nächsten 500-1000 Jahre in der Atmosphäre. Das erhitzt jede Sekunde die Luft und die Meere. Ganze Landstriche werden unbewohnbar.

Ihr Zauderer, ihr treibt alle mit euren Treibhausgasen und Insektiziden in den Untergang und beschreibt es als Paradies.

Hört damit auf!

Es gibt keinen Planeten B.

Ihr Zauderer, ihr macht Versprechungen, aber zerstört weiter die Lebensgrundlagen von Tieren, Pflanzen und uns Menschen.

Hört damit auf!

Ihr Zauderer, ihr bringt mit eurem CO2 und eurem Methan Überschwemmungen, Hitze und Dürre. Wegen eurer Dürre brennen die Wälder wie Zunder. Wegen eurer Zauderei wird fruchtbarer Ackerboden zerstört.

Hört damit auf!

Ihr Zauderer, ihr lenkt mit eurem Streit und eurem BlaBla von der Erhitzung ab, werft immer mehr Treibhausgase in die Atmosphäre und zerstört die Häuser und die Äcker.

Hört endlich damit auf!

Ihr Zauderer, entscheidet euch für den Mut, die Informationen zu suchen, zu sehen und zu lesen. Helft mit, eine lebenswerte Zukunft zu bauen.

Entscheidet euch für den Mut und handelt.

Seinen Kopf in den Sand

Das Lied „Sein Köpferl im Sand“ von Arik Brauer passt sehr gut zu denen, die über den Klimawandel nichts wissen wollen, aber glauben, alles zu wissen.

Das ist ein beinhartes Protestlied.
Allerdings richtet sich die Kritik nicht gegen eine bestimmte Gruppe,
Sondern gegen Jederman der sich betroffen fühlt – auch gegen mich selbst.

Er hod a klanes Häusl in der greanen Au
Er hod a guten Posten und a dicke süße Frau
Er tut si bei der Arbeit net de Händ verstauchen
Er kaun an jeden Sundog a Virginia rauchen
Do sogt da mir gehts guat, auf de aundan hau i in huat

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