El-Nino wird durch den Klimawandel verstärkt

David Friedberg vom All-In Podcast warnt vor einem bevorstehenden starken El Niño, der durch extreme Ozean-Energiespeicher Rekordhitze, Ernteausfälle in Brasilien und Südamerika sowie Monsun-Ausfälle in Indien auslösen könnte.Wissenschaftliche Prognosen aus August 2026 bestätigen eine sehr starke El Niño-Entwicklung mit Niño-3.4-Anomalien über +2,0 °C und hoher Wahrscheinlichkeit für eine der intensivsten Phasen seit 1950.Mögliche Folgen sind steigende globale Lebensmittel- und Energiepreise sowie erhöhte Risiken für Nahrungsmittelunsicherheit und Unruhen in betroffenen Regionen wie Südamerika, Afrika und Südasien.

Kernpunkte von Friedbergs Warnung

  • Ozeane als Wetterbatterie: Die Ozeane haben enorme Mengen an überschüssiger Wärmeenergie gespeichert (ca. 11 Millionen Terawattstunden). [1]
  • Rekordtemperaturen: Diese gespeicherte Energie wird an die Atmosphäre abgegeben, wodurch das kommende Jahr das mit Abstand heißeste der Menschheitsgeschichte werden könnte. [1]
  • Globale Folgen für die Landwirtschaft: In Regionen wie Südargentinien, Chile und Brasilien kann es zu Rekordhitze und Ernteausfällen kommen. [1, 2]
  • Risiko in Indien: Der mögliche Ausfall des indischen Monsuns bedroht 150 Millionen Landwirte und die Versorgung von 1,5 Milliarden Menschen. [1]
  • Wirtschaftliche und soziale Effekte: Es drohen globale Preissprünge bei Rohstoffen sowie Unruhen in stark importabhängigen Ländern wie Indien, Vietnam und den Philippinen. [1]

Eine kompakte Zusammenfassung von David Friedbergs Aussagen über den bevorstehenden El Niño und die Risiken für die globale Versorgung:

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Statt einem zerstörerischen einen aufbauenden Lebensstil

Wir zerstören mit unserem Lebensstil die Grundlage des Lebens auf unserer Erde. Dürre, Waldbrände und Überschwemmungen sind nur Symptome der Verbrennung von Erdöl, Kohle und Erdgas. Durch unsere Nahrung nehmen wir Mikroplastik, Pestizide, Herbizide und andere Gifte auf. Mit Pestiziden sterben die Insekten, wichtige Bestäuber. Durch die Hitze leiden und sterben Kranke und jene, die im Freien arbeiten müssen. Auch durch die Fleisch- und Milchproduktion werden Treibhausgase ausgestoßen, die die Wärmestrahlen aufnehmen und nicht in den Weltraum lassen.

Die Treibhausgase CO2, Methan und Lachgas erhitzen die Atmosphäre und die Meere. Durch Abholzung sterben die Regenwälder und mit ihnen viele Arten.

John Ronald Reuel Tolkin hat unsere Verantwortung mittels der Worte einer seiner Figuren wie folgt beschrieben: „Doch unsere Sache ist es nicht, die Welt durch alle Zeiten zu steuern, sondern in den Jahren, auf die wir beschränkt sind, zu tun, was wir können,  um das Übel auf den uns bekannten Feldern auszujäten, damit jene, die nach uns kommen, einen guten Boden vorfinden .“ (J.R.R. Tolkien, Der Herr der Ringe, Bd 3, Die Wiederkehr des Königs, 184, in: Leo XIV, Die großartige Menschheit, 213)

Aufbauender Lebensstil:

  1. Statt Erdöl und Erdgas können wir mit Wärmepumpen die Häuser und Wohnungen beheizen.
  2. Statt mit Benzin- und Dieselautos können wir mit E-Autos, öffentlichen Verkehrsmitteln, Fahrrädern, E-Bikes und zu Fuß uns fortbewegen.
  3. Statt Fleisch und Milchprodukte können wir uns pflanzenbasiert ernähren.
  4. Wir können Kleider anziehen, die nicht aus Erdöl hergestellt werden und Mikroplastik auswaschen.
  5. Gegenstände können wir reparieren oder recyceln.
  6. Den Zuckerkonsum können wir auf das sinnvolle Maß beschränken.
  7. Urlaubsreisen können wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchführen.
  8. Strom können wir mit Photovoltaik am Dach, an den Außenwänden oder auf dem Balkon erzeugen.
  9. Durch Speicher können wir den Strom dann zur Verfügung stellen, wenn keine Sonne scheint oder andere ihn brauchen.
  10. Biologische Landwirtschaft können wir unterstützen und mit ihr kooperieren.

Für einen aufbauenden Lebensstil ist es sicher sinnvoll, sich zu vernetzen.

Es ist auch sinnvoll, Organisationen und Parteien zu unterstützen, die die Lebensgrundlage von uns Menschen schützen und wieder herstellen.

Die Chancen der Dürre und der Hitze

Der Sommer wird extrem heiß und es kommt die große Dürre.
Die Vorausschau auf einen Hitzesommer birgt aber gute Chancen.

  1. Wir bilden Gemeinschaften, um die Krise zu bewältigen. Gemeinsam Landwirtschaft betreiben, Strom produzieren, Handwerk und Kultur beteiben.
  2. Die Mehrheit der Bevölkerung hat ein Hitze- und Dürreproblem, nicht eine Minderheit. Damit können viele mobilisiert werden. Gerade in lokalen Gruppen liegt sehr viel Potenzial.
  3. Die Hitze ist eine Chance für die Wohnungen, Häuser und Plätze. Fassadenbegrünung hilft Insekten und Vögeln. Switch-Klimaanlagen können im Winter heizen. Sie brauchen Strom und kein Gas.
  4. Das Dürreproblem ist eine Chance für die Reduktion des Treibhausgasausstoßes. Wir können nicht mehr Tierfutter produzieren, sondern müssen pflanzliche Nahrungsmittel herstellen die gesünder sind.
  5. Auch die Extremwetterereignisse bringen Chancen. Durch den Wiederaufbau können viele Handwerkerinnen und Handwerker ihr Können entwickeln. Handwerk bekommt goldenen Boden.
  6. Die lokalen Gruppen und kleinen Gemeinden brauchen eine gemeinsame spirituelle Grundlage.

    Wir sehen, dass es in den Hitzewellen und der Dürre gute Chancen gibt, eine Zukunft im Einklang mit der Natur und den Mitmenschen zu gestalten.

Demonstration gegen die Zerstörung der Erde

Die Erde wird durch das Verbrennen von Erdöl und Erdgas immer stärker erhitzt. Der Boden und damit die Lebewesen werden vergiftet. Dürre, Waldbrände, Überschwemmungen, Hunger und Hitzetote sind die Folge. Der Treibhauseffekt ist seit 200 Jahren bekannt, die globale Erwärmung steigt trotzdem und das immer schneller.

Zum Treffpunkt mit öffentlichen Verkehrsmitteln Linzerstraße 455, 6:50 Uhr: Es fahren die Busse 450, 50A, 451 von Hütteldorf bis Samptwandnergasse, dann einige Schritte weiter stadtauswärts. Die S50 hält auch in Wolf in der Au, 9 Minuten Fußweg stadteinwärts. Ab der Endstelle vom 49er fahren auch die Busse 450, 50A, 451.

Demonstrationsweg:
Wir wollen um 7:00 Uhr bei der Hofer-Filiale in der Linzerstraße 455, 1140 Wien auf der rechten Fahrbahn Richtung Hütteldorf weggehen, dann in die Bergmillergasse rechts einbiegen, über den Kreisverkehr in die Keißlergasse einbiegen und beim Bahnhof Hütteldorf die Veranstaltung um 7:30 Uhr beenden.

Veranstalter: Mag. Hannes Daxbacher, h(at)daxbacher.net www.zukunft0.blog Arbeitskreis Zukunft der Erde.

Sei willkommen bei der Demonstration für die Sicherung der Lebensbedingungen auf unserem Planeten und demonstrieren wir gegen die Zerstörung der Erde!

Die Botschaft an die Zauderer

Es wird immer dringender. Starkregen, Überschwemmungen, Dürre, Hitze, Insektensterben bringen Krankheit, Armut und Tod. Das CO2, das ihr in die Atmosphäre schaufelt, bleibt die nächsten 500-1000 Jahre in der Atmosphäre. Das erhitzt jede Sekunde die Luft und die Meere. Ganze Landstriche werden unbewohnbar.

Ihr Zauderer, ihr treibt alle mit euren Treibhausgasen und Insektiziden in den Untergang und beschreibt es als Paradies.

Hört damit auf!

Es gibt keinen Planeten B.

Ihr Zauderer, ihr macht Versprechungen, aber zerstört weiter die Lebensgrundlagen von Tieren, Pflanzen und uns Menschen.

Hört damit auf!

Ihr Zauderer, ihr bringt mit eurem CO2 und eurem Methan Überschwemmungen, Hitze und Dürre. Wegen eurer Dürre brennen die Wälder wie Zunder. Wegen eurer Zauderei wird fruchtbarer Ackerboden zerstört.

Hört damit auf!

Ihr Zauderer, ihr lenkt mit eurem Streit und eurem BlaBla von der Erhitzung ab, werft immer mehr Treibhausgase in die Atmosphäre und zerstört die Häuser und die Äcker.

Hört endlich damit auf!

Ihr Zauderer, entscheidet euch für den Mut, die Informationen zu suchen, zu sehen und zu lesen. Helft mit, eine lebenswerte Zukunft zu bauen.

Entscheidet euch für den Mut und handelt.

Jetzt merkt ihr’s auch! – Klimakrise in Afrika

Ein Kommentar von Heiner Hoffmann

Während seines Deutschlandurlaubs stellt der Afrika-Korrespondent des Spiegels fest: Nun, da das Gras in den Vorgärten gelb wird, spüren auch hier alle den Klimawandel. Der ist in seiner Wahlheimat längst bittere Realität.

Plötzlich reden alle in Deutschland über den Klimawandel. »Dürre«, »Rekordtrockenheit«, »Unwetter«. Nicht mehr abstrakt sei er, dieser Klimawandel, sondern ganz konkret. Das merke man jetzt auch in Deutschland. Ich habe seit meiner Ankunft vor einer Woche viele solcher Diskussionen gehört und gelesen. Und das gelbe Gras gesehen, das einfach nicht mehr grün werden will. Oder nicht mehr bewässert werden darf, weil das Wasser knapp wird. Die Tage in Hessen haben mich ein wenig an Namibia erinnert, nur dass dort gerade Winter ist. Globale Gesellschaft

Ich lebe in Kenia und berichte von dort über den afrikanischen Kontinent. Das gelbe Gras kommt mir sehr bekannt vor. Ende 2021 war ich in Madagaskar, um über die Hungersnot zu schreiben, damals war der Tenor in vielen Medien: Der Hunger in Afrika ist wieder da. Dabei galt er zwischendurch als fast besiegt. Der Direktor des Welternährungsprogramms sprach von der »ersten klimabedingten Hungersnot«, auch wenn unter Experten umstritten war, ob es sich so monokausal herleiten ließ.

In „Europa trocknen Flüsse und Seen aus, aber in Afrika sterben bereits Tausende Menschen. Zuallererst Kinder, das musste ich in Somalia selbst mit ansehen.“

Quelle und weiterlesen: Spiegel

Bild: Durch Hitze zerstörte Sonnenblumen in Deutschland Foto: Krisztian Bocsi / Bloomberg / Getty Images

VORTRAG KLIMA-WAND

Hanna Zemlic, eine Schülerin des Wienerwaldgymnasiums Tullnerbach hat zu diesem Vortrag eingeladen.
Sie sagte:
Der Klimawandel – ein ausgelutschtes Thema? Nein, denn unser Klima betrifft uns alle, jeden einzigen von uns. Das Problem ist nur: der Klimawandel ist sehr komplex. Deshalb verstehen viele Menschen nicht, wie problematisch die Erderwärmung wirklich ist.
Genau deshalb werde ich am 16. 06. 2023 im Hotel Wiental um 19:00 zusammen mit der Meteorologin und Klimaforscherin Prof. Kromp-Kolb einen Vortrag halten. Am Programm stehen ein fachlicher Überblick – Was ist der Treibhauseffekt? Was sind die Ursachen des Klimawandels? Was hat der Mensch damit zu tun? Was sind die Auswirkungen? – und die daraus zu folgernden Handlungskonsequenzen – was zu tun ist.

Im Anschluss haben Sie dann die einmalige Möglichkeit, Ihre Fragen direkt an die Expertin, Helga Kromp-Kolb zu stellen.

Der Titel des Vortrags ist „Klima-Wand – Was jetzt?“. Die Klimawand steht metaphorisch für die kommenden Konsequenzen der Klimakatastrophe. Diese werden uns vor den Kopf stoßen, wie eine Wand. Rekordtemperaturen und Hitze machen sommerliche Bewegung im Freien für viele unmöglich. Vermehrte Naturkatastrophen – Hitze, Dürre, Hochwasser – und Ressourcenknappheit stellen uns vor globale Herausforderungen. Man kann nicht als Einzelperson die ganze Welt verändern, aber man kann doch einen wichtigen Beitrag leisten. Deswegen: Kommen Sie zu meinem Vortrag!

Hanna Zemlic
Schülerin des Wienerwaldgymnasiums Tullnerbach

Mitveranstalter ist der Arbeitskreis „Zukunft der Erde“, die „Science Academy Niederösterreich“ und das „Zentrum für globalen Wandel und Nachhaltigkeit“ der Universität für Bodenkultur Wien.
Nach dem Vortrag und der Diskussion gibt es auch die Möglichkeit einer Umweltberatung durch einen Umweltberater Niederösterreichs, DI Fritz Brandstetter.
Veranstaltung auf Facebook.
Veranstaltung auf der Stadtgemeinde Pressbaum

„Es gibt keinen Wandel, es gibt aber eine Wand, weil viele politische Akteure keine Änderung wollen. Sie stellen eine Wand auf.“ Mag. Hannes Daxbacher