Es ist schwer vorauszusagen, was nach dem Zusammenbruch kommt.
Wenn die Diktatoren und Nationen weiter Krieg führen und wenn die Lebensgrundlagen mit Treibhausgasen und Giften zerstört werden, erleben wir eine Katastrophe bis zum Äußersten. Die menschliche Zivilisation, wie wir sie kennen, wird zerstört werden.
Nach dem langsamen Zusammenbruch der menschlichen Zivilisation durch Kriege und Erhitzen der Atmosphäre bis 3°C werden wir landwirtschaftliche Mikro-Subsistenzwirtschaft in kleinen Gruppen betreiben müssen.
Der Super-El-Niño 2026 führt global zu massiven Wetterextremen wie schweren Dürren, heftigen Regenfällen und einem merklichen Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperaturen. [1, 2, 3] El Niño tritt in unregelmäßigen Abständen auf, wird diesmal massiver als in früheren Jahren durch die menschengemachte Kimaerwärmung verstärkt. Er hat globale Auswirkungen:
Süd- und Mittelamerika: Starke Regenfälle, Stürme und Überschwemmungen an der Westküste. [1, 2, 3]
Australien und Indonesien: Extreme Dürreperioden und eine stark erhöhte Gefahr von verheerenden Waldbränden. [1, 2]
Afrika und Asien: Dürren im südlichen Afrika sowie schwächerer Monsunregen in Indien, während Ostafrika vermehrt mit Überschwemmungen rechnen muss. [1, 2]
Landwirtschaft und Wirtschaft: Weltweit sinkenden Ernteerträgen (u. a. bei Mais, Reis und Weizen) und dadurch steigenden Nahrungsmittelpreisen. [1]
Globale Temperatur: Vorübergehende zusätzliche Wärmeabgabe aus den Ozeanen in die Atmosphäre, was zu neuen Hitze- und Temperaturrekorden beiträgt. [1, 2, 3]
Eine Klimaaktivistin der Letzten Generation in Deutschland wurde in der Nacht von der Polizei aus dem Bett geholt, ihre Wohnung durchsucht, weil die Staatsanwaltschaft von einer terroristischen Vereinigung ausging. Es stellte sich heraus, dass die Staatsanwalt falsch lag. Es war eine Kriminalisierung von friedlichen Protesten der Letzten Generation. Sie geht jetzt zu einer Therapeutin, um dieses Trauma zu heilen.
Ich erlebte, dass einige auch in Österreich kriminalisiert wurden, sogar ausgewiesen werden sollten. Einige wollten die Verwaltungsstrafe nicht bezahlen, weil sie es als eine Schikane sahen, wenn sie auf tausende Hitzetoten aufmerksam machten und dafür bestraft werden. Sie gingen ins Gefängnis, bis die Strafe gezahlt war.
Auch der Jesuit Jörg Alt verweigerte die Bezahlung und musste ins Gefängnis, weil er sich in Deutschland weigerte, die Vorschreibung zu bezahlen.
Klimaaktivisten erleben immer wieder schmerzhafte Enttäuschungen. Die Letzte Generation wurde gegründet, weil die großen Demonstrationen von Fridays for Future nichts bewirkten. Dies war die erste schmerzhafte Enttäuschung.
In der ersten Phase hoffte man, dass sich immer mehr der Bewegung anschließen. Als das nicht der Fall war, erlebten viele die zweite schmerzhafte Enttäuschung und einige gingen von der Letztem Generation weg.
Die übrigen gaben die Hoffnung nicht auf und machten weiter. Aber sie bekamen immer weniger Unterstützung und sie lösten die Letzte Generation auf. Es war die dritte schmerzhafte Enttäuschung.
Diese drei Enttäuschungen waren deswegen schmerzhaft, weil man die Katastrophen sah und Hoffnung in die Vernunft der Menschen setzte. Aber man sah, dass die Mitmenschen weiter unvernünftig handelten, obwohl immer mehr Menschen starben und unter den Katastrophen litten.
Die Zahl der Toten von Nepal steigt über 1450. Rettungskräfte suchen noch immer nach 5000 Vermissten. Wer sind die Täter? Es sind jene, die weiter ohne Notwendigkeit CO2 emittieren.
Hier die Ursachen, die zur Katastrophe führen. Das sollen alle wissen. Er hielt den Vortrag am 11.12. 2024 in der Universität Stuttgart. Er ist voll aktuell. Seitdem hat sich nichts geändert. Mit der Hitze beginnt es jetzt.
Orden kündigt Stationengottesdienst am 14. September entlang der OMV-Raffinerie Schwechat an – Weitere Akzente während der „Schöpfungszeit“ ab 1. September.
Wien, 22.08.2024 (KAP) Ihre Anteilnahme mit den Opfern der Erderhitzung bekundet die Ordensgemeinschaft der Steyler Missionare mit einer bemerkenswerten Initiative zur „Schöpfungszeit“: Entlang der OMV-Raffinerie Schwechat – einem der Brennpunkte für fossile Energie in Österreich – soll am 14. September ein Stationengottesdienst unter dem von Ephraim Kishon inspirierten Titel „Nicht so laut vor Jericho…“ gefeiert werden, kündigte der seit langem in der Klimaschutzbewegung aktive Pater Franz Helm an.
Zu den Opfern der Erderwärmung zählen die Steyler Missionare die zunehmende Zahl jener, die durch die Extrem-Wetterereignisse ihr Eigentum oder sogar ihr Leben verlieren, ebenso die vielen Pflanzen- und Tierarten, die sich an die rasche Klimaveränderung nicht anpassen können und aussterben.
„Wir planen, der Opfer zu gedenken und für sie zu beten und zugleich Gott zu bitten, dass die so dringende Änderung unserer Lebensweise und der Umbau unseres Wirtschaftens gelingen möge“, erklärte der für den Gottesdienst verantwortliche Helm. „Bei all dem sehen wir uns selbst als Teil des Problems, denn wir alle sind derzeit von fossilen Energieträgern und Rohstoffen abhängig.“
Treffpunkt für den Stationengottesdienst ist am Samstag, 14. September, um 15.15 Uhr am Bahnhof Mannswörth. Der Weg führt anschließend entlang der Danubiastraße.
Wir haben in vielfältigster Weise protestiert: Straßenkleben, Autobahnproteste, Nehammer ein Gehirn schenken, Proteste vorm Parlament, Proteste im Parlament, Bäume pflanzen, Farbproteste an Luxusfassaden, Pool-Proteste, Ruhestörung, Motorsport-Unterbrechungen, Gespräche mit Politiker:innen und Promis, digitale Proteste, Blaskapelle auf der Autobahn, Aktionärssitzungen von fossilen Konzernen stören, Zelten, Protestmärsche, Kabarett, Politiker:innenkonfrontationen, Musikkonzertstörungen, Theaterstücke unterbrechen, an Autos anbetonierten, die Bundesregierung verklagen, TV Auftritte, Podiumsdiskussionen, Störungen beim Marathon, Bannerdrops, Aufklärungsvideos, Infoabende zur Klimakatastrophe, Störungen von Skisportevents und zuletzt Flughafenproteste.
Wir haben es versucht.
Wir haben weitergemacht trotz Gewalt, Morddrohungen, Festnahmen und Haft, Hass oder Strafen in Höhe von zehntausenden Euros.
Verantwortlich für das Sterben von Milliarden
Wir sehen keine Perspektive für Erfolg mehr. Die Regierung glänzte in den letzten zwei Jahren mit kompletter Inkompetenz. Menschen aus der Bevölkerung haben sich für die fossile Verdrängung entschieden. Wir sehen ein, dass Österreich weiter in fossiler Ignoranz bleiben will und damit in Kauf nimmt, für den Tod von Milliarden von Menschen mitverantwortlich zu sein. Die Gesellschaft hat versagt. Uns macht das unendlich traurig.
Wir machen Platz, damit neues entstehen kann. Wir haben mehr Menschen als je zuvor politisiert und Samen für einen friedlichen Aufstand gepflanzt. Wir sind nicht mehr die einzigen, die nicht länger bereit sind, die Verbrechen der Regierung zu tolerieren. Die Menschen werden sich weiter organisieren und sich gegen das zerstörerische System auflehnen.
Mit dem heutigen Tag beenden wir unsere Proteste und die „Letzte Generation Österreich“. Die restlichen Finanzmittel verwenden wir, um die Kosten von Kriminalisierung und Ermittlungen zu decken. Unsere Spendenkanäle bleiben offen, weil immer noch hohe Geldstrafen und hohe Prozesskosten ausständig sind.
Dankbarkeit und Ehrfurcht
Wir sind voller Dankbarkeit und Ehrfurcht für alle mutigen Menschen, die mit der Letzten Generation Österreich protestiert haben.
Wir bleiben wütend. Der Widerstand geht weiter.
Letzte Generation Österreich
Wir danken für die Unterstützung aus vielen Teilen der Gesellschaft und informieren die Öffentlichkeit weiter über die Entwicklungen der staatlichen Repressionen für unseren friedlichen, gerechtfertigten Protest.
Die Letzte Generation blockiert nicht mehr Straßen, sie steht vor Gericht. Kein Grund zum Aufgeben für Eika Jacob und ihre Tochter Ronja. Die Politik mag sie ignorieren – doch da sind die kleinen unverhofften Erfolge.
Für mehr Ehrlichkeit in der Klimadebatte: Eika Jacob protestiert vor dem Bremer Landtag
Hitze passt zu dem, was hier verhandelt wird. Im Oktober 2022 hatten sich Eika Jacob und ihre damals 16-jährige Tochter Ronja gemeinsam mit anderen Mitgliedern der Gruppe »Letzte Generation« mit Sekundenkleber auf die Straße geklebt, um gegen eine Klimapolitik zu protestieren, die aus ihrer Sicht – und der des Weltklimarats – in die Katastrophe zu führen droht.
Die Erde wird durch das Verbrennen von Erdöl und Erdgas immer stärker erhitzt. Der Boden und damit die Lebewesen werden vergiftet. Dürre, Waldbrände, Überschwemmungen, Hunger und Hitzetote sind die Folge. Der Treibhauseffekt ist seit 200 Jahren bekannt, die globale Erwärmung steigt trotzdem und das immer schneller.
Zum Treffpunkt mit öffentlichen Verkehrsmitteln Linzerstraße 455, 6:50 Uhr: Es fahren die Busse 450, 50A, 451 von Hütteldorf bis Samptwandnergasse, dann einige Schritte weiter stadtauswärts. Die S50 hält auch in Wolf in der Au, 9 Minuten Fußweg stadteinwärts. Ab der Endstelle vom 49er fahren auch die Busse 450, 50A, 451.
Demonstrationsweg: Wir wollen um 7:00 Uhr bei der Hofer-Filiale in der Linzerstraße 455, 1140 Wien auf der rechten Fahrbahn Richtung Hütteldorf weggehen, dann in die Bergmillergasse rechts einbiegen, über den Kreisverkehr in die Keißlergasse einbiegen und beim Bahnhof Hütteldorf die Veranstaltung um 7:30 Uhr beenden.
Veranstalter: Mag. Hannes Daxbacher, h(at)daxbacher.net www.zukunft0.blog Arbeitskreis Zukunft der Erde.
Sei willkommen bei der Demonstration für die Sicherung der Lebensbedingungen auf unserem Planeten und demonstrieren wir gegen die Zerstörung der Erde!