Guy Steward Callendar: Da muss man es doch nachweisen können

Guy Steward Callendar

Der englische Ingenieur studierte Mechanik und Mathematik, forschte zu Dampf, Druck und Batterien. Bis 1938 sammelte er Temperaturdaten aus aller Welt und sah, dass sich die Temperaturen in den 50 Jahren davor kontinuierlich erhöhten. Er stellte sie in Zusammenhang mit der Erhöhung der CO2 Konzentration dieser Jahre und berechnete einen Temperaturanstieg von 0,003 °C pro Jahr. Seine Arbeit ging in die Wissenschaftgeschichte als Callendar-Effekt ein.

Einen sehr gute Artikel finden Sie auf Wetterblog.at. Der Callendar-Effekt | wetterblog.at https://share.google/eivVAyIqOBCv6ieYg:

„In seiner Freizeit (!) analysierte er die Temperaturdaten von 200 Wetterstationen weltweit und kam so 1938 zum Schluss, dass sich die Oberflächentemperatur der Erde zwischen 1890 und 1935 um etwa 0,3° erwärmt hat – was im ersten Moment nicht nach sonderlich viel klingt, in der Tat aber einen signifikanten Anstieg darstellt.“

Callendar baute auf die Arbeit einiger Wissenschaftler des 19. Jahrhunderts auf, darunter Svante Arrhenius und Nils Gustaf Ekholm. Zum Thema globale Erwärmung, Infrarot-Strahlung und das vom Menschen eingebrachte Kohlendioxid veröffentlichte er in den Jahren zwischen 1938 und 1964 zehn größere und 25 kürzere wissenschaftliche Artikel. Andere, wie der kanadische Physiker Gilbert Plass, erweiterten in den 1950er und 1960er Jahren auf Basis von Callenders Arbeit diese Studien.

Dies führte schließlich zu Charles Keelings Messungen am Mauna-Loa-Observatorium ab 1958, die sich als wegweisend für die Weiterentwicklung der Theorie der anthropogenen globalen Erwärmung erwiesen. 

Quellen:

Guy Stewart Callendar – Wikipedia https://share.google/DSM7o0YRjjAsm7Ihj

https://de.wikipedia.org/wiki/Guy_Stewart_Callendar

Vor 125 Jahren: „Das CO2 heizt auf“

Der schwedische Meteorologe Nils Gustav Ekholm
beschäftigte sich mit den Ursachen der Klimaschwankungen in der Erdgeschichte. Als wichtigsten Faktor sah er 1901 den sich verändernden Gehalt der Atmosphäre an Kohlendioxid an. Für die Zukunft erwartete er einen deutlichen Anstieg der mittleren Temperatur auf der Erde innerhalb weniger tausend Jahre, verursacht durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe und den damit verbundenen Eintrag von Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre.

On the Variations of the Climate of the Geological and Historical Past and Their Causes. (PDF; 50,8 MB) In: Quarterly Journal of the Royal Meteorological Society. Band 27, 1901, S. 1–61

Nils Gustaf Ekholm – Wikipedia https://share.google/TcoGkpqyXedjjBJEM

Drei Nachweise

Stefan Krauter bringt drei zentrale Arten von Nachweisen für die menschengemachte Klimakrise: 

1. Physik: CO₂, Methan und andere Gase absorbieren Wärmestrahlung; dieser Treibhauseffekt ist seit dem 19. Jahrhundert experimentell bestätigt. [1]
2. Messdaten: Die Konzentration von CO₂ in der Atmosphäre ist seit 1750 um rund 40–50% gestiegen, fast vollständig durch Verbrennung fossiler Energieträger und Entwaldung. [2][3]
3. Attribution: Klimamodelle bilden die Erwärmung nur korrekt ab, wenn menschliche Treibhausgasemissionen einbezogen werden; ohne sie bleibt der Temperaturanstieg aus. [4][5]

Der Weltklimarat IPCC kommt deshalb zum Schluss, dass es „eindeutig“ ist, dass der Mensch Atmosphäre, Ozeane und Land erwärmt hat und dass menschliche Aktivitäten mit mindestens 95% Wahrscheinlichkeit die Hauptursache der Erwärmung seit Mitte des 20. Jahrhunderts sind. [6][3][5]

„Drei Nachweise“ weiterlesen

Wie lange wissen wir das schon?

Der Klimawandel ist schon lange bekannt

Dass sich das Klima ändert und sich die Erde erwärmt, wissen wir schon sehr lange. „Wir haben 25 Jahre verloren. Hätten wir damals sofort reagiert, wären wir nicht in der Lage, in der wir heute sind,“ klagt ein Klimaforscher.

Weiterlesen: Die Geschichte der Klimaforschung auf ARD alpha https://ardalpha.de/s/5DxBDmS

Nach Joseph Fourier, Eunice Newton Foote, John Tyndall und Svante Arrhenius erforschte der schwedische Meteorologe Nils Gustav Ekholm die Ursachen der Klimaschwankungen in der Erdgeschichte. Als wichtigsten Faktor sah er 1901 den sich verändernden Gehalt der Atmosphäre an Kohlendioxid (CO2) an. Für die Zukunft erwartete er einen deutlichen Anstieg der mittleren Temperatur auf der Erde innerhalb weniger tausend Jahre, verursacht durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe und den damit verbundenen Eintrag von Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre.

Der Kanadier Guy Steward Callendar erforschte in den 1930er-Jahren, wie stark die CO2-Konzentration in der Atmosphäre zugenommen hat. Er stellte fest, dass die Erde sich pro Jahr um 0,005 Grad Celsius erwärmt – zu viel für einen natürlichen Klimawandel, aber auch in seinen Augen ein positiver Effekt.

1941: Erste Warnungen vor der Klimaveränderung

Ein paar Jahre später, mitten im zweiten Weltkrieg, beschäftigte sich der junge deutsche Meteorologe Hermann Flohn im Reichsamt für Wetterdienst mit der Frage, wie Menschen das Klima verändern. Er erforscht die Wirkung von Städten, Stauseen und Wäldern auf das lokale Mikroklima und die Industrie-Emissionen wie CO2, aber auch Staub und Ruß. Angesichts der Komplexität der Zusammenhänge warnte Flohn 1941: „Mit einem Fortschreiten dieser sehr langsamen Erhöhung der Temperatur … muss gerechnet werden. Damit wird aber die Tätigkeit des Menschen zur Ursache einer erdumspannenden Klimaänderung, deren zukünftige Bedeutung niemand ahnen kann.“

Wissenschaft bleibt skeptisch gegen anthropogenen Klimawandel

Aber auch danach zweifeln Forscher noch lange, ob die Klimaerwärmung tatsächlich auf menschlichen Einfluss zurückzuführen ist. Noch sind Messungen zum CO2-Gehalt der Atmosphäre schwierig und natürliche CO2-Quellen wie verrottende Pflanzen werden als viel wirksamer erachtet. 1957 stellen die Forscher Roger Revelle und Hans Suess jedoch fest, dass der Anteil des CO2-Isotops aus fossilen Quellen – Kohle etwa – in der Atmosphäre gestiegen ist und auch nicht im vermuteten Maße von den Ozeanen wieder aufgenommen wird: „Die Menschheit führt derzeit ein groß angelegtes geophysikalisches Experiment durch.“ Revelle und Suess, 1957.

Ein Jahr darauf beginnt unter Mitwirkung von Revell die systematische Erforschung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre, am Observatorium auf dem Vulkan Mauna Loa in Hawaii. Ab da ist es messbar: Jahr für Jahr steigt der CO2-Gehalt. Bis heute hat er seit 1958 um etwa ein Viertel zugenommen.

Die Menge und Wirkung anderer Treibhausgase wie Methan bleibt der Forschung jedoch zunächst weiterhin unbekannt. Ab den 1970er-Jahren werden mit Flugzeugen systematisch Luftproben aus den höheren Schichten untersucht.

Ab 1960: Immer mehr Daten und neue Technik liefern erste Klima-Modelle

Ab den 1960er-Jahren gibt es immer mehr Messdaten für Treibhausgase. Auch die Computertechnik macht Fortschritte. Erste Klima-Modelle entstehen: Computerprogramme berechnen das komplexe Geschehen in der Atmosphäre. Viele Prozesse können sie noch nicht abbilden– aber sie liefern Argumente.

1971: Die erste große Warnung vor irreversiblen Folgen

1971 meldet sich zum ersten Mal die Deutsche Physikalische Gesellschaft zu Wort, nach einem aufrüttelnden Vortrag von Hermann Flohn bei der Jahrestagung. Und warnt davor, dass der Klimawandel unumkehrbar sein könnte: „Geht aber die Industrialisierung und die Bevölkerungsexplosion ungehindert weiter, dann wird spätestens in zwei bis drei Generationen der Punkt erreicht, an dem unvermeidlich irreversible Folgen globalen Ausmaßes eintreten.“ DPG, 1971.

Weiterlesen: Die Geschichte der Klimaforschung auf ARD alpha https://ardalpha.de/s/5DxBDmS

1985 meldet sich die Deutsche Physikalische Gesellschaft ein zweites Mal zu Wort – diesmal deutlicher. Sie warnt: Durch die stark zunehmenden Treibhausgas-Emissionen könnte die Welt-Durchschnitts-Temperatur in den nächsten 50 bis 100 Jahren um mehrere Grad ansteigen, die Meeresspiegel um fünf bis zehn Meter steigen. „Um die drohende Klimakatastrophe zu vermeiden, muss bereits jetzt wirkungsvoll damit begonnen werden, die weitere Emission der genannten Spurengase drastisch einzuschränken. Wenn diese Einschränkungen aufgeschoben werden, bis in vermutlich 1 bis 2 Jahrzehnten deutliche Klimaveränderungen sichtbar werden, wird es aller Voraussicht nach bereits zu spät sein.“ DPG, 1985

Klaus Heinlot s://www.br.de/radio/bayern2/import/audiovideo/geschiche-klimawandel-klimaforschung-100.html

Erst im vierten Sachstandbericht des IPCC im Jahr 2007 gilt der Klimawandel wirklich als gesetzt und nicht mehr widerlegbar. „Die Haupt-Schlussfolgerung ist, dass die Erwärmung des Klimas jetzt eindeutig ist, eindeutig, und das wird offensichtlich durch Beobachtungen der Luft- und Ozean-Temperaturen, Schnee- und Eis-Schmelze, Anstieg des Meeresspiegels.“ Susan Solomon, Leiterin der Arbeitsgruppe ‚Physikalische Grundlagen‘ für den Klimabericht 2007

Als eindeutig anthropogen, menschgemacht, wird der Klimawandel erst im folgenden Bericht des Weltklimarates bezeichnet, sieben Jahre später.

Mittelmeerklima in Schweden?

Vor 130 Jahren, 1896 konnte Svante Arrhenius erstmals die globale Erwärmung durch das Verbrennen von Kohle berechnen. Er bekam später den Nobelpreis für Chemie. Davor aber berechnete er, dass die Industrie beim Kohleverbrennen so viel CO2 ausstoße, dass Schweden Mittelmeerklima bekommt.

Er freute sich über die Erwärmung, wie er zehn Jahre später schrieb: „Durch Einwirkung des erhöhten Kohlensäuregehaltes der Luft hoffen wir uns allmählich Zeiten mit gleichmäßigeren und besseren klimatischen Verhältnissen zu nähern, besonders in den kälteren Teilen der Erde; Zeiten, da die Erde um das Vielfache erhöhte Ernten zu tragen vermag zum Nutzen des rasch anwachsenden Menschengeschlechtes.“
Svante Arrhenius, 1906

Ein wilder Ire erforschte 1859 das CO2.

Der wilde Ire bestieg Berge und erforschte Krankheitserreger.
Im Jahr 1859 entdeckte der Materialforscher John Tyndall durch Experimente mit seiner „radianten Wärme-Apparatur“, dass Gase wie Wasserdampf und Kohlendioxid (CO₂) Wärme absorbieren (=aufnehmen) und abstrahlen können, was die Grundlage für das Verständnis des Treibhauseffekts legte und zeigte, wie Klimaänderungen möglich sind. Er demonstrierte, dass diese Gase Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung) besser speichern als andere Gase und legte damit den Grundstein für die moderne Klimawissenschaft und Meteorologie. 

Er stellt neben CO2 weitere Treibhausgase fest. Und er bringt Schwankungen der CO2-Konzentration in Verbindung mit den Eiszeiten.

Drei Jahre vor dem Iren, 1856 entdeckte die US Physikerin Eunice Newton Foote auch, dass CO2 und Wasserdampf die Wärme aufnehmen und so zum Treibhauseffekt beitragen.

Was experimentierte Frau Foote?.

Physikerin Eunice Newton Foote

Eunice Foote veröffentlichte 1856 ihre Forschungsergebnisse über die Wirkung von CO2 und Wasserdampf in der Atmosphäre. Sie untersuchte die Wirkung von Sonnenbestrahlung auf luftdicht verschlossene Glasröhren, die mit verschiedenen Gasen gefüllt waren. Auf der Grundlage dieses Versuchsaufbaus wies sie das Aufnehmen von solarer Wärmestrahlung durch CO2 und Wasserdampf nach. „Eine Atmosphäre dieses Gases würde unserer Erde eine hohe Temperatur verleihen; und wenn sich, wie manche annehmen, die Luft in einem bestimmten Zeitraum ihrer Geschichte zu einem größeren Anteil als bisher mit ihr vermischt hätte, […] hätte dies zwangsläufig zu einer erhöhten Temperatur geführt.“

Eunice Newton Foote wies vor 170 Jahren mit ihrer Forschung nach, dass CO2 und Wasserdampf Wärme absperren,  sodass sie nicht in den Weltraum gelangt und die Atmosphäre erwärmt.

Warum wird es in der Nacht nicht kälter?

Mathematiker und Physiker Joseph Fourier

Schon vor rund 201 Jahren fragte sich der berühmte Wissenschaftler Joseph Fourier, warum es in der Nacht oder im Winter nicht kälter wird. Er beschreibt, was später #Treibhauseffekt genannt wird:
„So steigt die Temperatur durch das Dazwischentreten der Atmosphäre, weil die Wärme in Form von Licht ungehindert in die Luft eindringt – aber dann daran gehindert wird, wieder zurückzukehren, nachdem sie in Wärme umgewandelt wurde.“ Joseph #Fourier, 1824 

Dieses Dazwischentreten der Atmosphäre ist für ihn die Zirkulation der Luft. Dreißig Jahre später macht eine Wissenschaftlerin die bahnbrechende Entdeckung, welche Stoffe die Wärme zurückhalten.

Herr Steurer, was können wir tun?

Klimaschutz 2.0 ist Zivilisations- und Demokratieschutz.

Interview mit Reinhard Steurer, Professor für Klimaschutz in Wien von Simon Welebil auf fm4

Reinhard Steurer: Sich einzugestehen, dass es nicht gut ausschaut, dass wir tatsächlich in eine katastrophale Entwicklung gehen, setzt manche Prioritäten neu. Zum einen steht dann an erster Stelle eben Demokratie- und Zivilisationsschutz.

Wählen

Zum anderen ist es in so einer Situation noch wichtiger, keine Verleugner zu wählen. Das hat man in Spanien ganz deutlich gesehen, im Raum Valencia hat die Region Verleugner in die Regierung gewählt mit der Konsequenz, dass die auf diese Hochwasserkatastrophe nicht reagiert haben. Naja, irgendwie logisch: Wenn ich glaube, es ist kein Problem, die Krise gibt es gar nicht, dann werde ich, wenn sie kommt, auch nicht angemessen darauf reagieren. Das heißt, keine Verleugner zu wählen ist schon deswegen wichtig, damit, wenn die Notsituation kommt, Politiker besser damit umgehen können.

Renaturierung

Dann gibt es ein paar andere Dinge, die gerade deswegen umso sinnvoller sind, wie zum Beispiel Renaturierung. Je katastrophaler die Entwicklung wird, je größer und häufiger die Hochwässer werden, umso wichtiger ist es zum Beispiel, den Flüssen mehr Raum zu geben, weil wir es mit klassischem Hochwasserschutz nicht mehr hinbekommen.

Keine Straßen bauen

Ein weiteres Feld, wo es ganz wichtig wäre, endlich zur Vernunft zu kommen, ist, keine weiteren Straßen zu bauen, weil es wird uns ein Lobau-Tunnel mit Autobahn in 50 Jahren nicht mehr viel bringen, wenn uns die fruchtbaren Ackerflächen fehlen. Das sind dann so Dinge, wo Klimaschutz 1.0 und Klimaschutz 2.0 konform gehen, aber die Prioritäten sind dann zum Teil schon neu aufgestellt.
https://fm4.orf.at/stories/3045406/

David Suzuki, ist es zu spät?

Nein, David Suzuki hat den Kampf gegen den Klimawandel nicht aufgegeben – aber sein Schlachtplan ändert sich.

Der Umweltschützer sagt, die Bewegung müsse sich nun auf lokale Gemeinschaftsaktionen konzentrieren

No, David Suzuki hasn’t given up on the climate fight — but his battle plan is changing | CBC News https://share.google/8mjWYoCl8xk4ep8H1

Autor: Bridget Stringer-Holden · CBC News · Posted: Jul 11, 2025 4:00 AM EDT | Last Updated: July 11

Der Umweltschützer David Suzuki, sagte vor Monaten, es sei zu spät, von Politikern und Regierungen die richtigen Schritte zur Lösung der Klimakrise zu erwarten. Stattdessen glaubt er, dass die Zukunft des Klimaschutzes in den lokalen Gemeinschaften liegt. (Darryl Dyck/The Canadian Press)

In einem Interview mit  iPolitics sagte er, die Menschheit habe ihren Kampf gegen den Klimawandel verloren.

„Wir stecken in großen Schwierigkeiten“, sagte Suzuki dem Medium. „Ich habe das noch nie zuvor gegenüber den Medien gesagt, aber es ist zu spät.“ 

„Wir haben zu viele Grenzen überschritten“

„Ich schaue mir an, was die reine Wissenschaft sagt, und das ist, dass wir zu viele Grenzen überschritten haben“, sagte Suzuki am Montag in einem Interview mit CBC News 

„Es wird heißer werden, es wird Überschwemmungen geben und alle möglichen anderen Dinge, die wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorhersagen können“, sagte er. „Wenn die Temperatur steigt, selbst um ein halbes bis ein Grad wärmer, werden die ökologischen Auswirkungen immens sein.“

„Wir steuern auf eine unberechenbare Welt zu, und so viel unserer Bemühungen in der Umweltbewegung basierte auf der Annahme, dass Politiker die richtigen Schritte einleiten würden“, sagte er.

Fokus auf Gemeinschaft und Resilienz:
Nachdem er die Politik als Lösung aufgegeben hat, setzt Suzuki nun auf die Gemeinschaft.

„Sollen wir einfach aufgeben? Nein“, sagte er. „Schließt euch mit euren Nachbarn oder den Nachbarn aus eurer Nachbarschaft zusammen und findet heraus, wer im Notfall Hilfe brauchen könnte.“

Ich (Hannes) habe die Erfahrung gemacht: Die lokale Aktivität braucht globale Vernetzung – und einen guten Geist.

Harald Lesch spricht Klartext! | Terra X Lesch & Co

Climate Extremes (Full Documentary)

Ein sehr guter Überblick über die Klimakatastrophe:

Ich wurde gefragt, wieviel CO2 in der Atmosphäre menschengemacht ist und wieviel natürlicher Kreislauf ist. Nun, es sind 28,57 %. Wir haben jetzt 420 ppm CO2. Vor 1950 waren es 800.000 Jahre lang maximal 300 ppm. Das heißt wir haben seit 1950 120 ppm in die Atmosphäre geworfen. Damit haben wir global die Temperatur um 1,5 Grad C erhöht.

Das erscheint nicht viel, aber das CO2 in der Atmosphäre ist wie Salz in der Suppe. Zuviel Salz macht die Supper ungenießbar. So ist es auch bei zuviel CO2 in der Atmosphäre. Die Erde wird unbewohnbar.

Einen sehr guten Überblick bringt die obige Dokumentation.

Vegetarisch oder vegan?

Beim Vegetarismus essen viele zwar kein Fleisch, aber Käse und Milchprodukte, einige auch Eier. Die Schwierigkeit dabei ist, dass die Kühe jedes Jahr ein Kalb auf die Welt bringen müssen, damit sie Milch geben. Die männlichen Kälber und ein Teil der weiblichen Kälber werden zur Fleischproduktion verwendet. Vegetarismus unterstützt die Fleischproduktion.
Bei der Eierproduktion werden die männlichen Küken in einem Schredder oder mit Gas getötet. Das ist in Deutschland verboten. Wenn sie nicht getötet werden, werden sie zur Fleischproduktion verwendet.

Linsen in einem alten Römergrab aus Molina Aterno, Italien

Ich begann mich mit der Ernährung zu beschäftigen, als mir meine Schwester ganz begeistert vom Ernährungskompass von Bas Kast erzählt hat. Er räumte mit dem Diätenchaos auf, entlarvte Ernährungsmythen und gab einen Überblick über Ernährungsstudien und Megastudien aus der Medizin und anderen Naturwissenschaften.

Zucker, Kohlehydrate und Ballaststoffe

Er gab mir die Einsicht, Zucker in jeder konzentrierter Form (z.B. Säfte) und Kohlehydrate ohne Ballaststoffe (Brot aus Auszugsmehl) zu vermeiden. Denn sie belasten die Leber, die damit viel Fett produziert, das intern überall abgelagert wird.

Neben dem Zucker sind vor allem die Transfette in Fertigprodukten, Süßigkeiten und Chips zu finden. Transfette haben einen negativen Effekt auf den Blutfettstoffwechsel und bewirken im schlimmsten Fall Herz-Kreislauferkrankungen.

CO2, Methan und Lachgas

Mein zweites Umdenken begann, als ich mich mit der Klimakrise beschäftigte. Ich wollte den Ursachen der globalen Erwärmung nachgehen und fand mich plötzlich in der Physik und der Biologie wieder. Ich sah, dass der Treibhauseffekt vor allem von CO2, Methan und Lachgas befeuert wird. Diese Gase sperren die Hitze ein, sodass sie nicht in den Weltraum gelangt. Da schaute ich nach, welche Lebensmittel bei der Produktion CO2, Methan und Lachgas ausstoßen.

„Laut FAO gehen 14,5 Prozent aller vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen auf das Konto der Nutztierhaltung. Dabei werden neben Kohlenstoffdioxid (CO2) vor allem die klimaschädlichen Gase Methan (CH4) und Lachgas (N2O) emittiert. Beiden Gasen wird im Zusammenhang mit dem Klimawandel eine ähnliche Bedeutung zugemessen wie CO2. Methan und Lachgas verbleiben zwar wesentlich kürzer in der Atmosphäre als CO2, wirken in dieser Zeit jedoch deutlich stärker: Methan gilt demnach als etwa 25-, Lachgas sogar als fast 300-mal klimawirksamer als Kohlendioxid. Zur Vergleichbarkeit wird der Effekt aller Treibhausgase in CO2-Äquivalente (CO2eq) umgerechnet, um die Klimawirkung von Prozessen statistisch in einer einzigen Zahl auszudrücken.“ schreibt Wulf Wilde in der Deutschen Welle.

Linsen und andere Hülsenfrüchte

Meinen Konsum von Fleisch und Milchprodukten konnte ich einschränken und statt dessen esse ich Linsen, Bohnen, Kichererbsen, Süßlupinen, Vollkornbrot, Hummus, Couscous, Müsli, geschrotete Leinsamen, geschälte Hanfsamen, eventuell pflanzenbasiertes Fleisch und Käse zum Gemüse und zum Obst. Statt Milch gibt es Haferdrink.

Ich bin mir bewusst, das ist nur ein kleiner Beitrag zur Erhaltung der Schöpfung, aber alles fängt klein an.

Quellen:
Land schafft Leben Vom Kalb zur Milchkuh
Deutschlandfunk Schreddern von Küken in Deutschland verboten
LAVES: Transfette
Zukunft der Erde: Treibhauseffekt
DW: 30.10.2022, Wulf Wilde, Faktencheck: Wie klimaschädlich ist Fleischkonsum wirklich?

Niko Froitzheim kritisiert den Lebensstil

Prof. Niko Froitzheim

‘It’s too late’: David Suzuki says the fight against climate change is lost – iPolitics

‘It’s too late’: David Suzuki says the fight against climate change is lost – iPolitics https://share.google/7GXS6JN2IykgdRgnU

Klimafachmann David Suzuki

Das große Sterben 1 und 2

Vor 252 Millionen Jahren stieg die Temperatur der Erde innerhalb von 60.000 Jahren um 8 °C.

90 % des Lebens auf der Erde starb in dieser Zeit, die als „Das große Sterben“ bekannt ist. Ich nenne es „Das große Sterben 1“.

In Europa ist diese Temperatur zur Hälfte schon erreicht: 4°C über dem vorindustriellen Wert. Gerade Landflächen im Norden erhitzen sich schneller.

Steigende Temperaturen und Gifte in der Landwirtschaft töten Insekten, die eine der Grundlagen für unsere Nahrung bilden.

Solange wir Kohle, Erdöl und Erdgas aus der Erde holen, produzieren wir Treibhausgase wie CO2, Methan und Lachgas. Das sperrt die Wärmestrahlen ab.

Solange wir immer neue Insektizide erfinden und versprühen, töten wir Insekten, Kleinlebewesen, Vögel, Bestäuber, Pflanzen und die ganze Nahrungskette.

Ich nenne es “Das große Sterben 2″.

Vögel sterben
Vor 252 Millionen Jahren sind 96% der Arten im Meer und 70% der Wirbeltiere an Land ausgestorben. Das dauerte 60.000 Jahre. Heutzutage kann es durch den riesigen Treibhausgasausstoß schneller gehen.
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UN-Expertin fordert Kriminalisierung von Desinformation über fossile Brennstoffe

Elisa Morgera

https://www.theguardian.com/environment/2025/jun/30/un-expert-urges-criminalizing-fossil-fuel-disinformation-banning-lobbying?CMP=Share_AndroidApp_Other&s=09

Kinder, die jetzt geboren werden, leben möglicherweise in einer Welt, in der nur halb so viel von den wichtigsten Nahrungspflanzen produziert wird

Einen sehr guten Artikel veröffentlichte CNN am 22.6.2025 über die Ernährungssicherheit im Klimawandel. Autorin ist Laura Paddison.
https://edition.cnn.com/2025/06/18/climate/food-crops-heat-rain

Ihre Ergebnisse sind krass. Jedes 1 Grad Celsius, das sich über dem vorindustriellen Niveau erwärmt, wird die globale Nahrungsmittelproduktion um durchschnittlich 120 Kalorien pro Person und Tag nach unten ziehen, so die Studie, die am Mittwoch in Nature veröffentlicht wurde.

Dies wird die Preise in die Höhe treiben und es den Menschen erschweren, Zugang zu Lebensmitteln zu erhalten, sagte Hsiang.

„Wenn sich das Klima um 3 Grad erwärmt, ist das im Grunde so, als ob jeder auf dem Planeten das Frühstück aufgibt“, sagte er. Die Welt ist derzeit auf dem Weg zu etwa 3 Grad Celsius Erwärmung bis zum Ende des Jahrhunderts.

Weizen, Soja und Mais – hochwertige Kulturen für einen Großteil der Welt – werden besonders stark betroffen sein, so die Studie.

Wenn der Mensch weiterhin große Mengen fossiler Brennstoffe verbrennt, könnte die Maisproduktion im Getreidegürtel der USA, Ostchinas, Zentralasiens, des südlichen Afrikas und des Nahen Ostens um 40% sinken; die Weizenproduktion könnte in den USA, China, Russland und Kanada um 40% sinken; und die Sojabirnenerträge könnten in den USA um 50% sinken.

Die steigenden globalen Temperaturen werden die Nahrungsmittelpflanzen auf der ganzen Welt verwüsten, wobei besonders alarmierende Auswirkungen für die Vereinigten Staaten prognostiziert werden, wo die Produktion wichtiger Kulturen bis zum Ende des Jahrhunderts um 50% sinken könnte, so eine umfassende neue Analyse.

CNN: https://edition.cnn.com/2025/06/18/climate/food-crops-heat-rain

Nature-Studie: Auswirkungen des Klimawandels auf die globale Landwirtschaftsbilanz für Anpassung:

NATURE: https://www.nature.com/articles/s41586-025-09085-w

„Kinder, die jetzt geboren werden, leben möglicherweise in einer Welt, in der nur halb so viel von den wichtigsten Nahrungspflanzen produziert wird“ weiterlesen

Auswirkungen des Klimawandels auf die globale Landwirtschaft unter Berücksichtigung der Anpassung

https://www.nature.com/articles/s41586-025-09085-w?s=09

Die Atmosphäre erwärmte sich in den letzten zwanzig Jahren viermal so stark wie in den Jahrzehnten davor

Forscher:innen der Universität Graz belegen im Rahmen einer internationalen Studie, dass die weltweite Menge an Wärmeenergie in der Atmosphäre seit Beginn des 21. Jahrhunderts etwa viermal so stark zugenommen hat wie zwischen 1960 und 2000. In der Nordhemisphäre, außerhalb der Tropen, sogar rund sechsmal so stark. Grund dafür sind die vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen. „Eine derart starke Wärmezunahme in so kurzer Zeit ist rein durch natürliche Schwankungen nicht erklärbar“, sagt Gottfried Kirchengast, einer der Hauptautor:innen der Arbeit, die im Fachjournal Earth System Science Data erschienen ist. „Wenn der Wärmeanteil der Lufthülle im Vergleich zu Meer und Land so unverhältnismäßig wächst, treibt das Wetter- und Klimaextreme noch stärker an“, so der Forscher vom Wegener Center und Institut für Physik der Uni Graz.

Energie-Ungleichgewicht
Durch die fortdauernden fossilen Emissionen nimmt die Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre stetig zu. Das verursacht ein Energie-Ungleichgewicht zwischen der auf unserem Planeten eintreffenden Sonnenstrahlung und der Rückstrahlung der Erde, die durch den Treibhausgasanstieg vermindert wird. „Dadurch verbleibt Jahr für Jahr ein riesiger Energieüberschuss von rund 13 Billionen Gigajoule im Erdsystem, mehr als das Zwanzigfache des Weltenergieverbrauchs. Das treibt die globale Erwärmung unausweichlich voran. Nur eine Emissionsreduktion auf null kann diesen Prozess stoppen“, erklärt Kirchengast.

Quelle: https://www.uni-graz.at/de/neuigkeiten/heisslaeuferin/

Kommentar von mir: Eine Emissionsreduktion auf null ist bei den jetzigen politischen Verhältnissen nicht realistisch. Realistischer ist ein „Business As Usual“ (BAU) und ein schleichender Kollaps mit ständigen Klimakatastrophen.

10°C über der vorindustriellen Zeit auf der Erde ist nicht bewohnbar

Das Szenario der globalen Erwärmung vom renommierten NASA-Wissenschaftler James Hansen sieht ein potenzielle Gleichgewichtserwärmung bis 10°C. Dieses Szenario, basierend auf dem aktuellen Niveau der Treibhausgasemissionen, prognostiziert einen Anstieg der globalen Temperatur um 10 °C (18 °F), bevor ein Gleichgewichtszustand erreicht wird. Es würde dann nur soviel Wärme von der Sonne an die Oberfläche der Erde kommen, soviel Wärme von der Erde in das Weltall abgegeben wird.

Gleichgewichts-Globale Erwärmung:

Das Konzept der Gleichgewichts-Globalen Erwärmung bezeichnet den Temperaturanstieg, der bei konstanten (!) Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre eintreten würde. Hansens Forschungen deuten darauf hin, dass der Gleichgewichts-Temperaturanstieg bei der aktuellen Treibhausgaskonzentration bei etwa 10 °C (18 °F) liegen könnte. Ein Planet mit 10°C über dem Vorindustriellen Zeitalter ist für uns nicht bewohnbar.

„10°C über der vorindustriellen Zeit auf der Erde ist nicht bewohnbar“ weiterlesen

Limits of Growth

Neue Berechnungen sollen ab 2025 einen wirtschaftlichen Abschwung bringen.

https://wp.me/p4f97-2Ld

https://klementoninvesting.substack.com/p/the-limits-to-growth-are-coming-closer

10 Jahre Laudato Si

Weiter in Sorge um unser gemeinsames Haus

Die weichenstellende Enzyklika „Laudato Si“ wurde am 24.5.2015
veröffentlicht. Gemeinsam blicken wir zurück auf eine Dekade des
Engagements für Umwelt und soziale Gerechtigkeit.
Dieser Nachmittag lädt uns ein, die Botschaft von Papst Franziskus aus
unterschiedlichen Sichtweisen neu zu entdecken und bietet Raum zur
Vernetzung.

Die Extremereignisse 2025

Seit zwei Jahren sind die Meerestemperaturen extrem hoch. Die Folge sind weltweite Extremwetterereignisse. Viele Medien berichten kaum mehr darüber, obwohl hier eine unfassbare Krise direkt vor unseren Augen passiert. Diese Liste sammelt die Ereignisse, um Aufmerksamkeit darauf zu richten.

https://derklimablog.de/wissen/die-liste-extremwetter-2025-klimakatastrophe-live/

Angst lähmt. Hoffnung hilft nur, wenn sie von der Realität ausgeht. Diese gilt es einzuordnen. Das motiviert zum Handeln und ergibt Selbstwirksamkeit.

„Die Extremereignisse 2025“ weiterlesen

Leo XIV für Solarstrom im Vatikan

Der neue Papst Leo XIV, Robert Prevost spricht sich offen für dringende Maßnahmen gegen den Klimawandel aus. Er betonte kürzlich, die Kirche müsse ihren Worten Taten folgen lassen. Wie sein Vorgänger Franziskus will er Photovoltaik und E-Autos im Vatikan fördern. Er warnte vor den schädlichen Folgen ungebremster technologischer Entwicklung und plädierte für einen reziproken, nicht tyrannischen Umgang mit der Umwelt. Gerade arme Menschen leiden unter den Extremereignissen des menschengemachten Treibhauseffekts. Er steht in enger Übereinstimmung mit den Umweltprioritäten von Papst Franziskus mit dessen Enzykliken Laudato Si und Laudate Deum. Er ist bekannt als Pragmatiker. Er will den Worten Taten folgen lassen.
Quellen: https://collegeofcardinalsreport.com/evidence/cardinal-prevost-on-focusing-on-climate-change https://www.fastcompany.com/91331254/the-new-pope-leo-xiv-has-spoken-out-about-urgent-need-for-climate-change-action

Die Chancen der Dürre und der Hitze

Der Sommer wird extrem heiß und es kommt die große Dürre.
Die Vorausschau auf einen Hitzesommer birgt aber gute Chancen.

  1. Wir bilden Gemeinschaften, um die Krise zu bewältigen. Gemeinsam Landwirtschaft betreiben, Strom produzieren, Handwerk und Kultur beteiben.
  2. Die Mehrheit der Bevölkerung hat ein Hitze- und Dürreproblem, nicht eine Minderheit. Damit können viele mobilisiert werden. Gerade in lokalen Gruppen liegt sehr viel Potenzial.
  3. Die Hitze ist eine Chance für die Wohnungen, Häuser und Plätze. Fassadenbegrünung hilft Insekten und Vögeln. Switch-Klimaanlagen können im Winter heizen. Sie brauchen Strom und kein Gas.
  4. Das Dürreproblem ist eine Chance für die Reduktion des Treibhausgasausstoßes. Wir können nicht mehr Tierfutter produzieren, sondern müssen pflanzliche Nahrungsmittel herstellen die gesünder sind.
  5. Auch die Extremwetterereignisse bringen Chancen. Durch den Wiederaufbau können viele Handwerkerinnen und Handwerker ihr Können entwickeln. Handwerk bekommt goldenen Boden.
  6. Die lokalen Gruppen und kleinen Gemeinden brauchen eine gemeinsame spirituelle Grundlage.

    Wir sehen, dass es in den Hitzewellen und der Dürre gute Chancen gibt, eine Zukunft im Einklang mit der Natur und den Mitmenschen zu gestalten.

Permakultur

Wie schütze ich mich bei Hochwasser?

die Bilder der verheerenden Überschwemmungen im Herbst 2024 sind uns noch präsent: Überflutete Straßen, zerstörte Häuser und Felder, ganze Regionen im Ausnahmezustand. Um gezielt über Schutzmaßnahmen aufzuklären und Prävention zu fördern, startet das Bundesministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klima in Österreich BMLUK die Kampagne „Hochwasser – ich schütze mich!“. Das Team Nachhaltigkeit bietet 8 Tipps.

  1. Informieren Sie sich über Ihre Gegend
  2. Erstellen Sie einen Notfallplan
  3. Bauen Sie hochwassersicher
  4. Schützen Sie Ihr Zuhause richtig.
  5. Sichern Sie Ihr Fahrzeug
  6. Vorsicht bei Strom und Heizung
  7. Achten Sie auf Gefahrenzonen
  8. Dokumentieren Sie die Schäden
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Das 2-Grad-Klimaziel ist tot

Der renommierte Klimaforscher Professor James Hansen sagt, das Tempo der globalen Erwärmung sei deutlich unterschätzt worden, andere Wissenschaftler sind jedoch anderer Meinung.
Das Tempo der globalen Erwärmung wurde laut ihm deutlich unterschätzt. Er bezeichnete das internationale 2-Grad-Ziel als „tot“.
Sein Ansatz sieht 4-5 Grad globale Erwärmung.

Eine neue Analyse von Hansen und Kollegen kommt zu dem Schluss, dass sowohl die Auswirkungen der jüngsten Reduzierungen der sonnenabweisenden Schiffsverschmutzung, die zu einem Temperaturanstieg geführt haben, als auch die Sensibilität des Klimas gegenüber steigenden Emissionen fossiler Brennstoffe größer sind als angenommen.

Die Ergebnisse der Gruppe liegen zwar am oberen Ende der Schätzungen der etablierten Klimawissenschaft, können aber nicht ausgeschlossen werden, so unabhängige Experten. Sollten sie zutreffen, würden noch schlimmere Extremwetterereignisse früher eintreten und das Risiko steigen, globale Kipppunkte, wie beispielsweise den Zusammenbruch der kritischen atlantischen Meeresströmungen, zu überschreiten.

Quellen:
Hansen-Studie und Video auf Taylor and Francis https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/00139157.2025.2434494#abstract
The Guardian https://www.theguardian.com/environment/2025/feb/04/climate-change-target-of-2c-is-dead-says-renowned-climate-scientist
Watson https://www.watson.ch/international/wissen/441522873-das-2-grad-ziel-ist-unrealistisch-sagt-klimaforscher-james-hansen
Paul Beckwith https://www.youtube.com/watch?v=ZplU7bJebRQ

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Es kommt die Moderne der Diktatoren

Ich bin auf der Spur der Gemeinsamkeiten der Diktatoren und ihrer Zerstörungsagenden.

Die Postmoderne wird eine Moderne der Diktatoren. Die Diktatoren wie Putin, Erdoğan, Trump und Xi Jinping werden die Macht behalten und in Referenden immer wieder gewählt werden. Sie zerstören die Lebensgrundlagen der Zivilisation auf der Erde. Der langsame Kollaps kommt.

Die Diktatoren schaffen das mit ihrer Medienmacht und mit dem Ausschalten der Opposition. Sie schaffen sich schwache Feinde, die sie leicht bekämpfen können. Sie kontrollieren die Richterschaft. Sie umgeben sich mit ihren Oligarchen und reichen Untergebenen. Mit ihren Einheitsparteien ändern sie die Verfassung, damit sie wiedergewählt werden können. Was ihnen noch fehlt, ist eine Dynastie wie in Nordkorea. Putin, Erdoğan, Trump und Xi Jinping wollen Söhne, die ihnen nachfolgen können, wenn sie sterben.

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