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  • Europa im Jahr 2040

    Wie soll Europa im Jahr 2040 aussehen? Das wäre mein Vorschlag:

    • ZUKUNFT: Europa soll ein naturnaher, sozialgerechter, klimaneutraler Kontinent werden. Wir wollen Lebensqualität schaffen und erhalten und damit Gesundheit und Sicherheit gewährleisten.
    • WOHNEN: Wir wollen ein angenehmes Wohnen in Europa. Dafür sollen alle Häuser gedämmt und die Fassaden begrünt werden. Jede und jeder soll den eigenen Strom erzeugen können (Photovoltaik auf Dächern und Balkonen, gemeinsame Windräder auf hohen Flächen). Verschiedene Arten von Wärmepumpen sollen das Raumklima temperieren.
    • SCHATTEN: Ein angenehmes Klima im Außenbereich soll geschaffen und bewahrt werden mit schattenspendenden Bäumen auf allen Plätzen und Straßen für die Fußgängerinnen und Fußgänger. Auf den Plätzen sollen Bänke und Tische zum Verweilen einladen.
    • MOBILITÄT: Wir wollen einen flüssigen und sicheren Verkehr für Autos und Fahrräder auf allen Straßen. Dazu gehören Fahrradwege und Gehwege neben ruhigem, stressfreiem Autoverkehr. In allen Gebieten soll es Mikro-Öffis-Stationen geben, sodass alle, die wollen, mit Kleinbussen abgeholt werden können. Die Anbindung an die Bahn ist uns sehr wichtig. Da möchten wir die Bahnhöfe und die Haltestellen benutzerfreundlicher machen und Fahrradgaragen bereitstellen. Wir wollen Begegnungszonen einrichten, um Freundinnen und Freunde zu treffen.
    • LEBEWESEN: Wir wollen, dass der Boden gesund bleibt, dass Pflanzen wachsen und Tiere leben können. So sind wir gegen Bodenversiegelungen, die das Grundwasser und die Artenvielfalt bedrohen.
      Jeder Bewohner und jede Bewohnerin soll eine gesicherte Wohnung haben. Wohnungen sollen nicht leer stehen, sondern für Menschen da sein.
    • KINDER: Wir wollen, dass es den Kindern gut geht, dass sie eine gute Bildung und Ausbildung bekommen und sicher in die Schule gehen können. Sie sollen sich durch Kinderparlamente beteiligen können. Jugendliche sollen Räume bekommen, um sich zu entwickeln.
    • KULTUR: Die Kulturinitiativen und Kulturvereine sollen gefördert werden, ein Kulturzentrum für Veranstaltungen, Reparatur und Workshops soll in allen Orten eingerichtet werden.
    • DIENSTE: Kommunale Dienste sollen nicht für den Gewinn arbeiten, sondern für die Menschen. Die Fahrzeuge und Maschinen der Gemeinden sollen die Natur nicht belasten, sondern umweltverträgliche Antriebe haben.
    • HAUSBAU: Sollten Gebäude errichtet werden, sollen sie mit Holz, Lehm und biogenem Material errichtet werden.
    • NAHRUNG: Die Nahrungsmittel sollen aus der Region und aus biologischem Landbau stammen und möglichst saisonal aufbereitet werden. Auch exotische Früchte können in den Regionen gedeihen. Lebensmittelkooperativen sollen gefördert werden.
    • GESUNDHEIT UND SICHERHEIT: Die Sicherheit und die Gesundheitsversorgung sind sehr wichtig. Deswegen arbeiten wir mit den Sicherheitsorganen Polizei und Militär zusammen, mit der Feuerwehr, mit den Ärzten und den Rettungsorganisationen. Europa soll sich gegen Diktaturen gut verteidigen können.
    • PRODUKTION: Die naturfreundliche, nachhaltige Produktion muss ausgerichtet werden auf die Waren und Dienstleistungen, die die Gesundheit, die Sicherheit, die Grundbedürfnisse der Menschen wie Nahrung, Kleidung, Wohnungswärme und die Bewahrung der Lebensgrundlagen, die Biodiversität zum Ziel haben. Es muss zu einer Kreislaufwirtschaft kommen mit geringem Abfall, keinen Treibhausgasemissionen und keinem Mikroplastik. Der Transport von Waren muss nachhaltig gestaltet werden.
    • KOOPERATION: Wir sind dafür, dass die Kooperation in den Gemeinden gefördert wird, dass die Beziehungen gestärkt werden, dass Mitverantwortung gelebt werden kann und dass man sich wertschätzt.
    • EUROPA: Wir wollen, dass Europa ein naturnaher, sozialgerechter, klimaneutraler Kontinent wird und bleibt. Wir wollen Lebensqualität schaffen und erhalten. Europa soll ein Kontinent der lebenswerten Zukunft werden.

    Mag. Hannes Daxbacher

  • Dreimal so viele Hitzetote bis 2050

    Mit drastischen Zahlen weisen Fachleute auf die gesundheitlichen Folgen der Klimakrise hin. Selbst wenn der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur bei knapp unter zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit bliebe, würde die Zahl der globalen Hitzetoten bis zur Mitte des Jahrhunderts um 370 Prozent steigen.

    November 2023, 2.00 Uhr, Quelle: https://science.orf.at/stories/3222124/

    114 internationale Fachleute um Marina Romanello vom University College London waren am soeben im Fachmagazin „The Lancet“ veröffentlichten Bericht „Lancet Countdown on health and climate change“. Wie die Autorinnen und Autorinnen schreiben, sind die Menschen weltweit heute doppelt so vielen Tagen mit extremer Hitze ausgesetzt wie im Zeitraum 1986 bis 2005.

    Das sei insbesondere lebensbedrohlich für Kleinkinder und ältere Menschen. So ist die Zahl der hitzebedingten Tode von Personen, die älter als 65 Jahre sind, zuletzt gegenüber den Jahren 1991 bis 2000 um 85 Prozent gestiegen. Im Sommer 2022 gab es laut Berechungen etwa in Europa 60.000 Todesfälle durch Hitze. „Nichtstun wird uns teuer zu stehen kommen. Wir können es uns nicht leisten, so untätig zu sein – der Preis dafür sind Menschenleben“, sagt Romanello in einer Aussendung.

    Grafik: Prognose zu Hitzetoten
    Grafik zeigt Temperaturentwicklung bis 2050 und mögliche gesundheitliche Folgen
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  • Apokalyptischer Optimismus könnte das Gegenmittel zum Klimafatalismus sein

    Dana R. Fisher sieht noch größere globale Klimakatastrophen auf uns zukommen, die zu einer Massenbewegung gegen den fossilen Wahnsinn führen. „In der Zwischenzeit besteht der beste Weg durch die Klimakrise darin, starke Bindungen innerhalb unserer Gemeinschaften aufzubauen.“ Dana R. Fishers Buch „Save Our Selves, From Climate Shocks to Climate Action“ wurde jetzt in der TIME als Artikel zitiert.

    By Dana R. Fisher, January 24, 2024 7:00 AM EST in TIME.

    Nach 28 Jahren gescheiterter Klimaverhandlungen sind die von den Regierungen wissenschaftlich fundierten Emissionsreduktionen ins Stocken geraten. Folglich ist das Tempo, mit dem die Welt die Bedrohung durch den Klimawandel abmildert und sich an sie anpasst, viel zu langsam, um dieser Herausforderung gerecht zu werden. Die Kohlenstoffkonzentrationen in der Atmosphäre steigen weiterhin schnell an, da die Eisschilde schmelzen und Klimaschocks – wie Dürren, Überschwemmungen und Hitzewellen – an Häufigkeit und Intensität zunehmen. …

    Was auch immer der Schock sein mag, es muss eine Massenbewegung gegen diese fest verwurzelten Interessen im Bereich der fossilen Brennstoffe mobilisiert werden.

    Quelle: https://time.com/6565499/apocalyptic-optimism-climate-change/?s=09

    Das Buch von Dana R. Fisher: Save Our Selves. From Climate Shocks to Climate Action. Der Artikel in TIME ist eine Adaption des Buches.
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  • Holzbau und Aufforstung bei Hans Joachim Schellnhuber

    Der Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber gehört zu den weltweit renommiertesten Klimaexperten. Er hat dabei auch den Gebäudesektor im Blick. Der Einsatz organischer Baustoffe wie Holz oder Bambus würde erhebliche Mengen an klimaschädlichen Emissionen vermeiden. Darüber hinaus würde sogar eine mächtige CO2-Senke entstehen. Vor diesem Hintergrund hat Schellnhuber mit der Architektin Annette Hillebrandt und rund 20 weiteren Persönlichkeiten die „Bauhaus der Erde“ gGmbH gegründet und stellt auf dem Fachforum Gebäudehülle das Projekt und seine Ziele vor.

    Bauhaus der Erde
  • Klimaforscher Schellnhuber: Das Ende der Zivilisation

    Klimaforscher Schellnhuber im ORF: „3 Grad Erderwärmung wäre das Ende der menschlichen Zivilisation.“ #zib2

    Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber über die Klimakonferenzen in der zib2: „Die Ergebnisse, die dort erzielt werden sind winzig und nur symbolische Gaben. Wenn die einzelnen Nationen nicht bereit sind, ihre Pläne und Klimaziele umzusetzen, dann sind diese Klimakonferenzen nur Jahrmärkte der Eitelkeit.

    Prof. Hans Joachim Schellnhuber – Es geht um Sein oder Nichtsein unserer Zivilisation!

    Prof. Hans Joachim „John“ Schellnhuber, Gründer des Potsdam Institut für Klimafolgenforschung spricht darüber, wie wir uns und unsere Welt noch retten können. Was es seiner Meinung nach braucht, um die Klimaerwärmung zu begrenzen und dass wir unsere Städte in Zukunft aus Holz bauen sollten. Seine Vision dafür: das Bauhaus der Erde. LBBW TALKING TRANSFORMATION Mit dem „European Green Deal“ will die EU die Transformation zu einer modernen, ressourceneffizienten und wettbewerbsfähigen Wirtschaft schaffen. Das Ziel: #Klimaneutralität bis 2050. Im ersten Schritt sollen die Emissionen bis 2030 um 55 Prozent (verglichen mit 1990) gesenkt werden. Es ist eine beispiellose Herausforderung für #Europa. Was bedeutet Fit-for-55, das Maßnahmenpaket der EU, für die deutschen Unternehmen und die Menschen? Und: sind wir überhaupt „fit for 55“? Darüber sprechen wir mit Experten aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft in der neuen Reihe „Talking Transformation“. Im vier- bis sechswöchigen Turnus geben sie ihre individuelle Einschätzung zum #fitfor55 Transformationsprozess, der uns alle angeht und welcher nur gemeinsam zu schaffen ist. Erfahren Sie mehr über uns auf https://www.lbbw.de/fitfor55

    Bauhaus der Erde | Klimaexperte Hans Joachim Schellnhuber:
    https://www.youtube.com/watch?v=wxNE0H8ucYw

    Hans Joachim Schellnhuber auf OE24: Das Ende der Zivilisation:

    https://www.oe24.at/video/welt/klimaforscher-warnt-3-grad-mehr-waere-das-ende-unserer-zivilisation/577825260

  • Je mehr ich weiß, umso weniger Angst habe ich

    Thilo Spahl schrieb einen Gastartikel auf der Plattform Achgut.com:

    Wer hat Angst vor der Klimakatastrophe?

    Wissen schützt vor Angst. Denn Menschen, die mehr über die Umwelt im Allgemeinen und über das Klima im Besonderen wissen, haben weniger Angst vor dem Klimawandel. Und umgekehrt haben diejenigen, die weniger wissen, mehr Angst.

    Immer häufiger begegnet man in den (sozialen) Medien oder auch im persönlichen Umgang Menschen, die ihre Angst vor dem Klimawandel zum Ausdruck bringen. Menschen, die überzeugt sind, wir steckten mitten in einer „Klimakrise“, und die glauben, eine sich zur Apokalypse ausweitende Klimakatastrophe bräche noch zu ihren Lebzeiten über uns herein. Es gibt schon eine Reihe von wissenschaftlichen Untersuchungen, die versuchten, herauszufinden, was Menschen anfällig für solche Ängste macht. Eine neue Studie widmete sich nun der Frage der Rolle der wissenschaftlichen Kenntnisse.

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  • Über Rationierung zur Kreislaufwirtschaft

    Ulrike Herrmann

    Die Kreislaufwirtschaft nutzt die Rohstoffe effizient und vermeidet Abfall. Aber wie kommen wir dahin? Ulrike Herrmann bringt eine Idee in die Diskussion ein, die sie von der Kriegswirtschaft der Briten im zweiten Weltkrieg übernimmt. Sie rationierten die Ressourcen, sodass sie gegen Hitler Waffen produzieren konnten. Ulrike Herrmann fragte sich, wie wir von unserer Einwegwirtschaft zu einer Kreislaufwirtschaft kommen, die die Rohstoffe effizient nutzt und Abfall vermeidet. Ein Weg wäre, gewisse Dinge zu rationieren. Wie der Kapitalismus transformiert wird, ist meines Erachtens eine offene Frage.
    (Video Ulrike Herrmann in Freiburg https://www.youtube.com/watch?v=JrIj87UaXMA)

    Ich schau mir das einmal an.
    Rationierung ist sinnvoll bei knappen Produkten oder von Ressourcen, die unsere Lebensgrundlagen zerstören. Es gab in der Geschichte schon Rationierungen und Wikipedia listet eine Vielzahl von Rationierungsarten auf (https://de.wikipedia.org/wiki/Rationierung). Für unser Problem mit der Zerstörung der Lebensgrundlage müssen wir nach einer sanften Rationierung von Erdöl, Erdgas, Kohle, Strom, Wasser, Autos, Flugreisen, Böden, Wohnungen, Sand, Holz, Dünger und Biozide (= Pestizide wie die Unkrautgifte (Herbizide), die Insektengifte (Insektizide), die Pilzgifte (Fungizide), die Antibiotika u.ä.) fragen.

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  • Kreislaufwirtschaft ist die Wirtschaft der Zukunft

    Wirtschaft der Zukunft? | Cradle to Cradle und Kreislaufwirtschaft | klima:check

    Die Kreislaufwirtschaft nutzt die Rohstoffe effizienter und vermeidet Abfall. Die EU schreibt dazu:

    Die Kreislaufwirtschaft ist ein Modell der Produktion und des Verbrauchs, bei dem bestehende Materialien und Produkte so lange wie möglich geteilt, geleast, wiederverwendet, repariert, aufgearbeitet und recycelt werden. Auf diese Weise wird der Lebenszyklus der Produkte verlängert.
    In der Praxis bedeutet dies, dass Abfälle auf ein Minimum reduziert werden. Nachdem ein Produkt das Ende seiner Lebensdauer erreicht hat, verbleiben die Ressourcen und Materialien so weit wie möglich in der Wirtschaft. Sie werden also immer wieder produktiv weiterverwendet, um weiterhin Wertschöpfung zu generieren.
    Die Kreislaufwirtschaft steht im Gegensatz zum traditionellen, linearen Wirtschaftsmodell („Wegwerfwirtschaft“). Dieses Modell setzt auf große Mengen billiger, leicht zugänglicher Materialien und Energie. „Geplante Obsoleszenz“ ist ein weiteres Merkmal. Das Europäische Parlament fordert Maßnahmen dagegen, dass Geräte vorzeitig kaputt gehen.

    Die Graphik zeigt ein Modell der Kreislaufwirtschaft

    Videos zur Kreislaufwirtschaft:
    0 Folge 14 – Express – Kreislaufwirtschaft: https://www.youtube.com/watch?v=0lDgaptvbD0
    0 Hürden auf dem Weg zur Kreislaufwirtschaft: https://www.youtube.com/watch?v=DnG3TtzwuK8
    0 Wirtschaft der Zukunft? | Cradle to Cradle und Kreislaufwirtschaft | klima:check https://www.youtube.com/watch?v=mwHAga3EVmE
    0 Circukar City https://kreislaufwirtschaft.at/circular-city-week-video/
    0 Direct Hubs https://kreislaufwirtschaft.at/direct-hubs-das-projektvideo/

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  • Die Industrieproduktion sinkt 2025 rapid

    Diese Studie ist eine Berechnung, keine Vorhersage. Es kann besser werden und es kann schlechter werden. Es werden jedoch die vielen Daten verwendet, die weltweit verfügbar sind. Es gibt zwei Ergebnisverläufe. Die in der Graphik dargestellten gepunkteten Linien stellen den ursprüngliche Business-as-usual (BAU) Verlauf dar. Die durchgängigen Linien stellen den neu berechneten Verlauf dar.

    • Wir sehen rot die Industrieproduktion, die 2024 einen Knick nach unten macht.
    • Die Nahrungsmittelproduktion (grün) steht dem nicht nach und macht auch 2024 einen Knick nach unten. Beide erholen sich nicht, sondern verlaufen steil nach unten. 2100 ist sie auf dem Niveau von 1900.
    • Die Nahrungsmittelproduktion (grün) steht dem nicht nach und macht auch 2024 einen Knick nach unten. Beide erholen sich nicht, sondern verlaufen steil nach unten. 2100 ist sie auf dem Niveau von 1900. Wobei die Bevölkerungszahl 2100 höher ist als 1900. Da beginnen ca. 2070 die Hungerjahre.
    • Die Bevölkerungszahl (orange) hat 2027 einen Höhepunkt und geht dann nicht steil, aber stetig nach unten.
    • Die anhaltende Verschmutzung (blau, z.B. Plastik) nimmt stetig zu, erreicht 2090 einen Höhepunkt und sinkt dann leicht.
    • Die nicht erneuerbaren natürlichen Ressourcen (rosa) sinken seit 1970 stark und bilden 2025 eine stetige sinkende Kurve und gehen ca. 2075 in eine flache Kurve über.

    Man kann neugierig sein, wie die Jahre 2024 und 2025 werden. Sie sind anscheinend die Höhepunkte oder Wendepunkte für die Industrieproduktion und die Nahrungsmittelproduktion.

    Wir können, wie Ulrike Herrmann bemerkt, den Übergang zu einer Überlebenswirtschaft mit kluger Rationierung der Ressourcen schaffen oder wir überlassen es und es kommt zu einer 3 Grad Erwärmung, und wie es Hans Joachim Schellnhuber bemerkt, zu einem Kollaps der Zivilisation. Ich denke, es ist Zeit in allen Bereichen etwas zu unternehmen und keine Ausreden mehr machen.

    Die Studienautoren schreiben:

    Nach 50 Jahren gibt es immer noch eine anhaltende Debatte über die Studie „Limits to Growth“ (LtG). In diesem Artikel wird das World3-03-Modell von 2005 neu kalibriert. Die Eingabeparameter werden geändert, um besser zu empirischen Daten zur Weltentwicklung zu passen. Zur Berechnung und Optimierung verschiedener Parametersätze wird ein iteratives Verfahren eingesetzt. Dieser verbesserte Parametersatz führt zu einer World3-Simulation, die im kommenden Jahrzehnt den gleichen Überschwing- und Kollapsmodus zeigt wie das ursprüngliche Business-as-usual-Szenario des LtG-Standardlaufs. Der Haupteffekt der Neukalibrierungsaktualisierung besteht darin, dass die Spitzenwerte der meisten Variablen angehoben und um einige Jahre in die Zukunft verschoben werden. Die Parameter mit den größten relativen Veränderungen beziehen sich auf die Lebensdauer des Industriekapitals, die Verzögerung bei der Übertragung von Schadstoffen und die Entwicklungszeit für städtisch-industrielles Land.

    Quelle: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/jiec.13442
    Titel: Recalibration of limits to growth: An update of the World3 model / Neukalibrierung der Wachstumsgrenzen: Ein Update des World3-Modells
    Arjuna NebelAlexander KlingRuben WillamowskiTim Schell
    First published: 13 November 2023, https://doi.org/10.1111/jiec.13442
    Editor Managing Review: Ichiro Daigo
    © 2023 The Authors. Journal of Industrial Ecology published by Wiley Periodicals LLC on behalf of International Society for Industrial Ecology.
    This is an open access article under the terms of the Creative Commons Attribution License, which permits use, distribution and reproduction in any medium, provided the original work is properly cited.

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  • Wie die Zukunft aussehen könnte

    Langsam stellen wir uns auf die Zukunft ohne Erdöl und Erdgas um. Es wird eine Welt mit vielen Schatten spendenden🌳, mit Sträuchern und Blumen, Gemüsepflanzen und Obstbäumen. Statt Erdöl und Erdgas bekommen wir die Energie von der Sonne.

    Die Häuserfassaden sind begrünt, die Fenster sind dreifach verglast, wir haben Photovoltaik am Dach, durch die uns die Sonne Strom liefert. Wärme kommt von der Wärmepumpe, einige haben Erdwärme. Im Winter kommt Strom von den Windrädern. Der Regen wird in Zisternen gesammelt.

    Die Kleidung ist reine Baumwolle, das Flusswasser ist frei von Mikroplastik, es gibt kaum Zucker, aber viele schmackhafte Öle, es gibt kaum Fleisch, aber eiweißhaltige Pflanzen und wohlriechende Kräuter und Gewürze.

    Wir haben bald ein e – 🚗, das wir zum Transport benötigen, das leise ist, nicht stinkt und das wenig Reparaturen braucht. Große Strecken fahren wir entspannt mit dem Zug, gerne auch mit dem Regionalbus. Ich gehe auch zu Fuß und sehe dabei viel mehr. Oder ich fahre locker mit dem E-Bike. Das hält mich gesund.

    Ja, so könnte die Zukunft aussehen. So wird sie aussehen, wenn wir den Wohlstand erhalten wollen.