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  • Wir sitzen im Treibhaus

    Im Schloss Schönbrunn gibt es ein wunderschönes Palmenhaus mit 4500 exotischen Pflanzen. Es wurde 1882 von Kaiser Franz Josef eröffnet. Es muss geheizt werden und funktioniert als Treibhaus. Einige Jahre später, 1896, erklärte ein schwedischer Chemiker die ganze Welt zum Treibhaus. Statt dem Glas gibt es Treibhausgase, die verhindern, dass die Luft sich abkühlt. Die Erdoberfläche wird dadurch immer wärmer.

    Dieser Wissenschaftler war Svante Arrhenius, der 1903 den Physik-Nobelpreis bekam. Er erkannte, dass das CO2 und der Wasserdampf ein Treibhausgas ist. Er hoffte auf eine globale Erwärmung von 5 Grad, sodass es in nördlichen Ländern wärmer wird: „Durch Einwirkung des erhöhten Kohlensäuregehaltes der Luft hoffen wir uns allmählich Zeiten mit gleichmäßigeren und besseren klimatischen Verhältnissen zu nähern, besonders in den kälteren Teilen der Erde; Zeiten, da die Erde um das Vielfache erhöhte Ernten zu tragen vermag zum Nutzen des rasch anwachsenden Menschengeschlechtes.“ Dass aber der menschengemachte Treibhauseffekt nicht zum Segen, sondern zum Fluch werden könnte, sah er nicht voraus.

    Vor Svante Arrhenius gab es schon einige, die das Treibhaus in der Atmosphäre entdeckten: Jean Baptiste Joseph Fourier (1768–1830) erklärte im Jahr 1824 den atmosphärischen Treibhauseffekt.
    Eunice Newton Foote (*17. Juli 1819 in Goshen, Connecticut – +30. September 1888 in Lenox, Massachusetts) war eine US-amerikanische Erfinderin und Forscherin auf dem Gebiet der Atmosphärenchemie. Sie gilt als die Entdeckerin des Einflusses der Kohlenstoffdioxidkonzentration in der Atmosphäre, eine der wichtigen Komponenten des Treibhauseffekts 1856.

    John Tyndall (* 2. August 1820 in Leighlinbridge, County Carlow, Irland, Vereinigtes Königreich; † 4. Dezember 1893 in Hindhead, Surrey, Vereinigtes Königreich) war ein britischer Vermesser und Naturwissenschaftler.

    „So wie ein Staudamm ein lokales Anschwellen eines Flusses bewirkt, so erzeugt unsere Atmosphäre, die als Barriere für die von der Erde kommende Strahlung wirkt, einen Anstieg der Temperaturen an der Erdoberfläche.“ So beschrieb John Tyndall (1820–1893) im Jahr 1862 sehr treffend den natürlichen Treibhauseffekt. Im Rahmen umfangreicher und mit der damals möglichen Präzision durchgeführter Messungen identifizierte er die dafür verantwortlichen Gase. Er fand heraus, dass der Wasserdampf für den größten Teil des Treibhauseffekts verantwortlich ist. Ebenso korrekt bezeichnete er den Beitrag der übrigen Gase wie Kohlenstoffdioxid (CO2) oder Ozon (O3) als zwar deutlich schwächer, aber nicht zu vernachlässigen.

    Was ist mit Kohle, Erdöl und Erdgas los?
    Pflanzen und Tiere lagerten sich in Millionen von Jahren unter der Erdoberfläche als Kohle, Erdgas, Erdöl oder in Permafrostböden ab. Wenn wir diese organischen Materialien, Kohle, Erdöl und Erdgas verbrennen, entsteht CO2, das sich in die Atmosphäre absetzt. (Link zur Bildquelle)

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  • Die Temperatur steigt rasant

    Seit 60 Jahren steigt die Temperatur so stark an, wie wir es noch nie gekannt haben. Lange Zeit bis 1900 fiel die Temperatur kontinuierlich. Aber dann kletterte die Temperaturskala steil nach oben. Zwischen 1950 und 1970 stabilisierte sich die Temperatur kurz, weil die Atmosphäre durch die Industrie verschmutzt wurde. Nach der Reinigung der Luft kam es wieder zu einem rasanten Anstieg.

    Aber kann man sich auf die Klimaforschung verlassen? Manche behaupteten: „Die berühmte „Hockeyschläger“-Kurve ist eine Fälschung“. Fakt ist aber: Die Aussage der oft kritisierten „Hockeyschläger“-Kurve wird durch viele unabhängige Studien bestätigt. (Zitiert aus: klimafakten.de)

    Die Temperatur der letzten tausend Jahre auf der Nordhalbkugel

    Die ursprüngliche sogenannte „Hockeyschläger“-Studie aus dem Jahr 1998 war tatsächlich nicht fehlerfrei. Doch eine verbesserte Neuauflage sowie etliche ähnliche Untersuchungen mit historischen Klimadaten aus Korallen, Stalagmiten, Baumringen, Bohr- und Eiskernen bestätigen die ursprüngliche Schlussfolgerung, dass das 20. Jahrhundert das wärmste seit mindestens zweitausend Jahren war und der Temperaturanstieg beispiellos schnell geht.

    Die US-Forscher Michael Mann, Raymond S. Bradley und Malcolm K. Hughes veröffentlichten 1999 eine Studie (Mann et al. 1999) für die Baumringe, Eisbohrkerne, Korallen und andere Aufzeichnungen von der Nordhalbkugel der Erde verwendet wurden. Ihre Rekonstruktion ergab, dass die globale Temperatur über die letzten zweitausend Jahre erst allmählich abgenommen hatte, im 20. Jahrhundert aber in einen scharfen Aufwärtstrend gewechselt ist.

    Seit etwa 1950 hat die Erdmitteltemperatur in einem Tempo zugenommen, wie es seit mindestens 2.000 Jahren für keine andere 50-Jahres-Periode beobachtet wurde. Mit diesem Phänomen befasst sich die Forschung des Treibhaus-Effektes.

    Quellen und ziert aus: Klimafakten.de und Wissen4Future Teil 1: Physikalische Grundlagen

  • Bis zum großen Crash

    Auf Wissen4Future steht ein Vortrag, der einiges zur Klimakrise klarmacht:

    Wissen4Future Teil 10: Warum handeln „wir“ nicht wo „wir“ doch wissen? von Prof. DDr. Verena Winiwarter, Umwelthistorikerin (OEAW) und Wissenschaftlerin des Jahres 2013.

    Sie bringt eine großartige systemische Analyse der Klimakrise.

    Warum reagiert die Gesellschaft nicht mit der Entschlossenheit und Eile auf die Klimakrise, welche die physikalischen Fakten gebieten?

    Der große Crash

    Ich finde die systemische Analyse von Verena Winiwarter sehr gelungen. Aufgabe der Klimabewegung sieht sie darin, auf die Grenzen und Katastrophen hinzuweisen und keine Lösungen anzubieten (Wir streiken bis ihr handelt). Die funktionale Ausdifferenzierung der Gesellschaft bleibt bestehen, solange  die fossilen Energieträger wie Erdöl, Kohle und Erdgas vorhanden sind. Dann kommt es zu einer Transformation. Ich würde es aber Crash nennen oder wie es Kurt Vonnegut sagt, Cold Turkey (Quelle: Verena Winiwarter, Der Weg zur klimagerechten Gesellschaft, S.64).

    Bis dorthin müssen diese Funktionssysteme (Wirtschaft, Bildung, Politik, Religion, Wissenschaft, Kunst, Recht, Sport, Gesundheit, Militär, Polizei, Massenmedien,  inklusive der psychischen Systeme) mit den Schwierigkeiten und Katastrophen wie Überschwemmungen, Hitzewellen, Dürre, Steigung des Meeresspiegels, Verringerung des Nahrungsangebotes, Aussterben von Arten u.a. zurecht kommen.

    Meiner Ansicht nach zögern sie den Crash oder den Cold Turkey hinaus.

    Cold Turkey

    Ich bringe einen wichtigen Einschub: Verena Winiwarter las bei einem Treffen 2022 einen Essay von Kurt Vonnegut vor, der mit dem englischen Begriff für den kalten Drogenentzug „Cold Turkey“ überschrieben ist.
    Er schreibt, nachdem er über seine Erfahrungen mit Drogen, vor allem Nikotin berichtet hat:
    „Aber ich sage Ihnen eines: Ich hatte einmal ein High, das nicht einmal Crack-Kokain erreichen konnte. Da habe ich meinen ersten Führerschein gemacht! Achtung, Welt, hier kommt Kurt Vonnegut.
    Und mein Auto damals, ein Studebaker, wie ich mich erinnere, wurde, wie fast alle Transportmittel und andere Maschinen heute, und elektrische Kraftwerke und Öfen, von den am meisten missbrauchten und süchtig machenden und zerstörerischen Drogen von allen angetrieben: fossilen Brennstoffen.
    Als Sie hier ankamen, auch als ich hier ankam, war die industrialisierte Welt bereits hoffnungslos abhängig von fossilen Brennstoffen, und sehr bald wird es davon keine mehr geben. Cold Tukey.
    Darf ich Ihnen die Wahrheit sagen? Ich meine, das sind keine Fernsehnachrichten, oder?
    Hier ist, was ich für die Wahrheit halte: Wir sind alle Süchtige nach fossilen Brennstoffen in einem Zustand der Verleugnung und stehen kurz vor dem kalten Entzug.
    Und wie so viele Süchtige, die kurz vor dem kalten Entzug stehen, begehen unsere Führer jetzt Gewaltverbrechen, um das Wenige zu bekommen, das von dem übrig ist, wovon wir abhängig sind.“

    Quellen: Kurt Vonnegut. Cold Turkey. In These Times May 2004
    Verena Winiwarter, Der Weg zur klimagerechten Gesellschaft. Sieben Schritte in eine Nachhaltige Zukunft. 2022.

    Verena Winiwarter beginnt in ihrem Vortrag mit einer Geschichte eines jungen Mannes, der in Australien an der Hitze stirbt.

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  • Klimawandel in einer Minute erklärt

    Klimaänderung in nur einer Minute erklärt, für diejenigen, die nicht daran glauben

    Wir müssen etwas tun, um den Trend umzukehren und unseren Kindern eine bessere Welt zu hinterlassen

  • Es war leider viel zu lange „fünf vor zwölf“

    Es war leider viel zu lange „fünf vor zwölf“ – Christa Chorherr

    Wir alle müssen lernen, um zu verstehen, warum wir unser Verhalten ändern MÜSSEN

    Photo by Marcio Skull on Pexels.com

    Sicherlich habe ich nicht vor, mich auf eine viel befahrene Straße zu setzen und mich anzukleben. Das heißt aber noch lange nicht, dass mich die Entwicklung unseres Klimas kalt lässt. Nur missfällt mir die Methode des Anklebens – aber mit welcher anderen Methode kann man noch Aufmerksamkeit erregen, aufrütteln – vieles wurde schon probiert, „nix hat’s g’nutzt“.

    „Meine“ Methode ist: Aufklärung über die Fakten und deren Folgen. Besser gesagt: Aufzeigen von Fakten (geschieht in den Medien ohnedies: derzeit „der Lake Powell trocknet aus“), wesentlich wäre  es, die Ursachen, aber auch die Folgen davon klar aufzuzeigen.

    Die Politik allerdings muss ziemlich dringend Taten setzen, nicht nur in Österreich, in Europa, der Klimawandel macht an Grenzen nicht halt. Und jetzt schaut’s so aus, als ob dieser Wandel  langsam (oder plötzlich) wirklich irreversibel wird.

    Damit kommen z.B. zwei Begriffe ins Spiel, der Rückkoppelungseffekt und die Kipppunkte. (Ich gebe zu, es klingt  nicht einfach und ist es auch nicht)

    Rückkopplungsmechanismen sind Prozesse, die ausgehend von der Änderung eines Faktors Änderungen anderer Faktoren anstoßen, die wiederum auf den ersten Faktor verstärkend (positive Rückkopplung) oder abschwächend (negative Rückkopplung) zurückwirken. Höhere Temperaturen der Atmosphäre erwärmen z.B. auch den Ozean, der dadurch weniger CO2 aus der Atmosphäre aufnehmen kann, wodurch sich diese weiter erwärmt (positive Rückkopplung). Höhere Temperaturen verstärken aber auch das Pflanzenwachstum, wodurch mehr CO2 aus der Atmosphäre für die Photosynthese verbraucht wird, was für die Atmosphäre einen Abkühlungseffekt bedeutet (negative Rückkopplung).

    D.h. wünschenswert wäre „mehr negative“ Rückkopplung

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  • Sand, wie Sand am Meer – das gibt es leider nicht mehr überall

    Zum Sand-Raub

    Autorin: Christa Chorherr

    Sand ist nach Wasser der wichtigste Rohstoff, vor allem für die Bauindustrie, und die nimmt nicht jeden Sand. Jeden Tag karren LKWs  Tonnen von Strandsand davon, saugen riesige Schwimmbagger den Meeresboden rund um den Globus ab, bunkern den Sand in ihren Kielräumen und verkaufen ihn teuer an Baufirmen: Der Sand schwindet, und mit ihm die Strände.
    Quelle: Christa Chorherr Sand, wie Sand am Meer

    Photo by KEHN HERMANO on Pexels.com

    Sand steckt in vielen unserer Produkte, von denen man es nicht vermuten würden: etwa in Seife, in Reinigungsmitteln, in jedem Computer. Glas wird aus Sand hergestellt. Aber vor allem: Stahlbeton, der wichtigste Baustoff heutzutage. Unsere Städte sind buchstäblich aus Sand gebaut, denn Beton besteht zu zwei Dritteln aus Sand. Und für jede Tonne Beton werden mehrere Tonnen Sand benötigt.

    Überall ist Sand versteckt, im Computer und im Handy, in der Pflanzenzucht, in Farben und Klebstoffen, aber auch Keramik und Ziegel gäbe es ohne Sand nicht. Fast nur aus Sand besteht Glas, nämlich zu 75 Prozent. Doch auch in der Jeansherstellung geht nichts ohne ihn, mit Sandstrahlen wird der Stoff ausgeweicht und gebleicht.

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  • „Tsunami im Zeitlupentempo“

    Autorin Christa Chorherr: Bedrohung der Strände Europas

    Photo by Maria Isabella Bernotti on Pexels.com

    Ich habe erschreckt wahrgenommen (ZIB1 auf ORF 2, am 19.02.2023), dass viele Atlantikstrände Europas bedroht sind. Durch den Anstieg des Meerwassers werden sie immer kleiner und könnten in absehbarer Zeit verschwunden sein. Die gezeigte Karte  hat es verdeutlicht. Ich gebe zu, mir war das nicht so bewusst.

    „Tsunami im Zeitlupentempo“ – Christa Chorherr

    Klimakrise und Erosion gefährden Europas Küsten bzw. Strände. Bis 2035 könnte die Hälfte der Strände verschwunden sein! Wir kennen Sie, die Strände in der Normandie, wo die Landung der Alliierten 194 4 stattgefunden hat, die Strände in der malerischen, mystischen Provence, auf der Isle de Re, in der Gegend von Biarritz. Alle die uns lieb gewordenen Strände sind bedroht, in Frankreich, Spanien, Portugal England und Schottland etc.

    Was sind nun die Ursachen für diesen Anstieg des Meeres: Die Region rund um die nördliche Polkappe erwärmt sich schneller als der Rest der Welt: Von 1971 bis 2019 ist die globale Durchschnittstemperatur der Arktis um 3,1 Grad Celsius gestiegen. Zum Vergleich: Laut dem neuesten Weltklimabericht hat sich der Planet als Ganzes aufgrund des Klimawandels um 1,1 Grad Celsius gegenüber dem vorindustriellen Zeitalter erwärmt. Die Erwärmung in der Arktis fällt aber größer aus. Die durchschnittlichen Temperaturen in den arktischen Regionen werden auch weiterhin mindestens zweimal so schnell ansteigen wie die globale Durchschnittstemperatur.

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  • Die 27 Beschleuniger des Klimawandels

    CORVALLIS, Ore. – Eine internationale Zusammenarbeit unter der Leitung von Wissenschaftlern der Oregon State University hat 27 Beschleuniger der globalen Erwärmung identifiziert, die als verstärkende Rückkopplungsschleifen (Kipppunkte, Feedback Loops) bekannt sind, darunter einige, von denen die Forscher sagen, dass sie in Klimamodellen möglicherweise nicht vollständig berücksichtigt werden.

    Sie stellen fest, dass die Ergebnisse, die heute in der Zeitschrift One Earth veröffentlicht wurden, die Dringlichkeit erhöhen, auf die Klimakrise zu reagieren, und politischen Entscheidungsträgern einen Fahrplan bieten, der darauf abzielt, die schwerwiegendsten Folgen eines sich erwärmenden Planeten abzuwenden.
    Beispiele im Bild:
    A. Verringerung der Meereis-Rückstrahlung
    B. Auftauen des Permafrosts
    C. Schwelende Waldbrände in Mooren
    D. Waldbrände
    E. Wolkeneigenschaften
    F. Austrocknen und Wüstenbildung
    G. Waldsterben
    H. Insektenbefall
    I. Verringerung der Schneedecke-Rückstrahlung

    In der Klimawissenschaft sind verstärkende Rückkopplungsschleifen Situationen, in denen eine klimabedingte Veränderung einen Prozess auslösen kann, der noch mehr Erwärmung verursacht, was wiederum die Veränderung verstärkt.

    Ein Beispiel wäre die Erwärmung in der Arktis, die zum Schmelzen des Meereises führt, was zu einer weiteren Erwärmung führt, da Meerwasser die Sonnenstrahlung absorbiert und nicht reflektiert.

    Die 56 Loops (20 physikalische, 21 biologische, 15 menschliche Loops, von den 41 ersteren sind 27 verstärkende, 7 ausgleichende und 7 unsicher Loops):

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  • Hülsenfrüchte – kleine Retter der Gesundheit und des Klimas

    Ein Artikel von Pia Kruckenhauser im Standard inspiriert mich.

    Hülsenfrüchte – kleine Retter der Gesundheit und des Klima – Ernährung – derStandard.at › Gesundheit

    Ich mag Linsen und Humus. Begonnen hat es damit, dass mir meine Schwester vom Ernährungskompass von Bas Kast vorgeschwärmt hat. Sie hat mich angesteckt und ich habe meine Ernährung auf Linsen und Kichererbsen statt Fleisch und Käse umgestellt. Ich esse jetzt kaum Fleisch und fühle mich fantastisch. Von den Milchprodukten konsumiere ich Joghurt und Buttermilch zum Müsli-Frühstück und einen Schuss Milch zum Kaffee. Hartkäse lasse ich auch wegen dem schlechten Cholesterin weg.

    Ich finde, man kann den Fleischkonsum und Käsekonsum auch wegen der Klimakrise weglassen. In dem Standardartikel steht:

    ‚Wer auf Hülsenfrüchte setzt, schützt außerdem die Umwelt. Um die gleiche Menge Eiweiß aus Rindfleisch zu generieren wie aus Hülsenfrüchten, verbraucht man nämlich sechsmal mehr Wasser. Für ein Kilo Rindfleisch sind 46 Quadratmeter Platz nötig, für ein Kilo Bohnen oder Erbsen nur 3,6 Quadratmeter. Und bei der Produktion von einem Kilo Rindfleisch entsteht 36-mal so viel CO2 wie bei einem Kilo Kichererbsen. Der Anbau verbessert außerdem die Bodenqualität und hilft, Düngemittel zu reduzieren. Knieli weiß: „Hülsenfrüchte sind Stickstoffbinder, sie waren früher wichtiger Bestandteil in der Fruchtfolge. Das heißt, sie bringen Stickstoff in den Boden ein, der sonst durch synthetische Düngemittel zugeführt wird.“‚ –

    Düngemittel sind Treibgas-Schleuder: Dünger als Klimakiller schreibt der Spiegel. ‚Wird Stickstoff (N) nicht von Pflanzen aufgenommen, kann daraus im Boden Lachgas entstehen, das in die Atmosphäre entweicht. Lachgas ist ein 300 Mal stärker wirkendes Treibhausgas als Kohlendioxid und trägt sechs bis sieben Prozent zum weltweiten Treibhauseffekt bei. Es hält sich rund 120 Jahre in der Atmosphäre.‘

    Michaela Knieli bringt auch köstliche Rezepte, eine Risipisi-Pfanne, ein indisches Linsendal und Brownies mit Kidneybohnen.
    Quelle: Hülsenfrüchte-kleine Retter …

  • Die Arktis kommt nach Wien

    Die Arktisforscher tagen eine Woche lang in der Wiener Universität. Die Arktis ist dramatisch bedroht vom Klimawandel. Eine Thema wird von 17. bis 24. Februar 2023 das Schmelzen des Eises sein. Wenn das Eis schmilzt, erwärmt sich das Wasser schneller. Auch die arktischen Wettereinbrüche waren in Nordamerika und Nordostasien durch die Veränderung des Jetstreams zu spüren.
    Quellen:
    ORF 700 Arktisforscher tagen in Wien
    Arctic Science Summit Week (ASSW)