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Leo XIV für Solarstrom im Vatikan

Der neue Papst Leo XIV, Robert Prevost spricht sich offen für dringende Maßnahmen gegen den Klimawandel aus. Er betonte kürzlich, die Kirche müsse ihren Worten Taten folgen lassen. Wie sein Vorgänger Franziskus will er Photovoltaik und E-Autos im Vatikan fördern. Er warnte vor den schädlichen Folgen ungebremster technologischer Entwicklung und plädierte für einen reziproken, nicht tyrannischen Umgang mit der Umwelt. Gerade arme Menschen leiden unter den Extremereignissen des menschengemachten Treibhauseffekts. Er steht in enger Übereinstimmung mit den Umweltprioritäten von Papst Franziskus mit dessen Enzykliken Laudato Si und Laudate Deum. Er ist bekannt als Pragmatiker. Er will den Worten Taten folgen lassen.
Quellen: https://collegeofcardinalsreport.com/evidence/cardinal-prevost-on-focusing-on-climate-change https://www.fastcompany.com/91331254/the-new-pope-leo-xiv-has-spoken-out-about-urgent-need-for-climate-change-action -
Die Chancen der Dürre und der Hitze
Der Sommer wird extrem heiß und es kommt die große Dürre.
Die Vorausschau auf einen Hitzesommer birgt aber gute Chancen.- Wir bilden Gemeinschaften, um die Krise zu bewältigen. Gemeinsam Landwirtschaft betreiben, Strom produzieren, Handwerk und Kultur beteiben.
- Die Mehrheit der Bevölkerung hat ein Hitze- und Dürreproblem, nicht eine Minderheit. Damit können viele mobilisiert werden. Gerade in lokalen Gruppen liegt sehr viel Potenzial.
- Die Hitze ist eine Chance für die Wohnungen, Häuser und Plätze. Fassadenbegrünung hilft Insekten und Vögeln. Switch-Klimaanlagen können im Winter heizen. Sie brauchen Strom und kein Gas.
- Das Dürreproblem ist eine Chance für die Reduktion des Treibhausgasausstoßes. Wir können nicht mehr Tierfutter produzieren, sondern müssen pflanzliche Nahrungsmittel herstellen die gesünder sind.
- Auch die Extremwetterereignisse bringen Chancen. Durch den Wiederaufbau können viele Handwerkerinnen und Handwerker ihr Können entwickeln. Handwerk bekommt goldenen Boden.
- Die lokalen Gruppen und kleinen Gemeinden brauchen eine gemeinsame spirituelle Grundlage.
Wir sehen, dass es in den Hitzewellen und der Dürre gute Chancen gibt, eine Zukunft im Einklang mit der Natur und den Mitmenschen zu gestalten.
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Permakultur
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Wie schütze ich mich bei Hochwasser?
die Bilder der verheerenden Überschwemmungen im Herbst 2024 sind uns noch präsent: Überflutete Straßen, zerstörte Häuser und Felder, ganze Regionen im Ausnahmezustand. Um gezielt über Schutzmaßnahmen aufzuklären und Prävention zu fördern, startet das Bundesministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klima in Österreich BMLUK die Kampagne „Hochwasser – ich schütze mich!“. Das Team Nachhaltigkeit bietet 8 Tipps.
- Informieren Sie sich über Ihre Gegend
- Erstellen Sie einen Notfallplan
- Bauen Sie hochwassersicher
- Schützen Sie Ihr Zuhause richtig.
- Sichern Sie Ihr Fahrzeug
- Vorsicht bei Strom und Heizung
- Achten Sie auf Gefahrenzonen
- Dokumentieren Sie die Schäden

- Um die Menschen bestmöglich auf den Ernstfall vorzubereiten, stehen Plakate und Flyer mit 8 konkreten Tipps zum Download zur Verfügung – eingeteilt in VOR dem Hochwasser, WÄHREND des Hochwassers und NACH dem Hochwasser.
- Es gibt auch Erklärvideos.https://www.wasseraktiv.at/ich-schuetze-mich/?utm_campaign=8%20konkrete%20Tipps%20f%C3%BCr%20Hochwasserereignisse&utm_medium=CampaignMail&utm_source=Cambuildr
- Speziell für die Kleinsten gibt es kindgerechte Materialien für Schulen und Kindergärten. Hier erklären Kindersicherheits-Ikone HELMI und „gen blue“-Maskottchen Blue das sichere Verhalten bei Hochwasser.
Alle weiteren Informationen, Videos und Links zum Download findest du hier:
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Das 2-Grad-Klimaziel ist tot

Der renommierte Klimaforscher Professor James Hansen sagt, das Tempo der globalen Erwärmung sei deutlich unterschätzt worden, andere Wissenschaftler sind jedoch anderer Meinung.
Das Tempo der globalen Erwärmung wurde laut ihm deutlich unterschätzt. Er bezeichnete das internationale 2-Grad-Ziel als „tot“.
Sein Ansatz sieht 4-5 Grad globale Erwärmung.Eine neue Analyse von Hansen und Kollegen kommt zu dem Schluss, dass sowohl die Auswirkungen der jüngsten Reduzierungen der sonnenabweisenden Schiffsverschmutzung, die zu einem Temperaturanstieg geführt haben, als auch die Sensibilität des Klimas gegenüber steigenden Emissionen fossiler Brennstoffe größer sind als angenommen.
Die Ergebnisse der Gruppe liegen zwar am oberen Ende der Schätzungen der etablierten Klimawissenschaft, können aber nicht ausgeschlossen werden, so unabhängige Experten. Sollten sie zutreffen, würden noch schlimmere Extremwetterereignisse früher eintreten und das Risiko steigen, globale Kipppunkte, wie beispielsweise den Zusammenbruch der kritischen atlantischen Meeresströmungen, zu überschreiten.
Quellen:
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Hansen-Studie und Video auf Taylor and Francis https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/00139157.2025.2434494#abstract
The Guardian https://www.theguardian.com/environment/2025/feb/04/climate-change-target-of-2c-is-dead-says-renowned-climate-scientist
Watson https://www.watson.ch/international/wissen/441522873-das-2-grad-ziel-ist-unrealistisch-sagt-klimaforscher-james-hansen
Paul Beckwith https://www.youtube.com/watch?v=ZplU7bJebRQ -
Es kommt die Moderne der Diktatoren
Ich bin auf der Spur der Gemeinsamkeiten der Diktatoren und ihrer Zerstörungsagenden.

Die Postmoderne wird eine Moderne der Diktatoren. Die Diktatoren wie Putin, Erdoğan, Trump und Xi Jinping werden die Macht behalten und in Referenden immer wieder gewählt werden. Sie zerstören die Lebensgrundlagen der Zivilisation auf der Erde. Der langsame Kollaps kommt.
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Die Diktatoren schaffen das mit ihrer Medienmacht und mit dem Ausschalten der Opposition. Sie schaffen sich schwache Feinde, die sie leicht bekämpfen können. Sie kontrollieren die Richterschaft. Sie umgeben sich mit ihren Oligarchen und reichen Untergebenen. Mit ihren Einheitsparteien ändern sie die Verfassung, damit sie wiedergewählt werden können. Was ihnen noch fehlt, ist eine Dynastie wie in Nordkorea. Putin, Erdoğan, Trump und Xi Jinping wollen Söhne, die ihnen nachfolgen können, wenn sie sterben. -
Kulturkampf: Klimapolitik produziert ihre Gegner

Die Erhitzung des Planeten ist keine Glaubensfrage: Populäres Graffiti des britischen Streetart-Künstlers Banksy. (Bild: Duncan Hull/Flickr) Populismus
Klimapolitik als Treibstoff der Klimawandelleugner
Hinter dem weltweiten Erstarken des Anti-Klimaschutz-Netzwerks stehen nicht allein fossile Geschäftsinteressen, wie neue Forschungsergebnisse nahelegen. Stattdessen kommen klimaskeptische Organisationen besonders in Ländern mit einer ambitionierten Klimapolitik vor.
von David Zauner
https://www.klimareporter.de/gesellschaft/klimapolitik-als-treibstoff-der-klimawandelleugner?s=09
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Die große Transformation

Wer wissen will, wie unsere Gesellschaft tickt und warum die Trumps leichter als früher an die Macht kommen, kann sich den Vortrag von Prof Ingolfur Blühdorn hier anhören. Über Immanuel Kant, das autonome Subjekt, die 5 großen Transformationen, die Katastrophe des ökoemanzipatorischen Projekts und: Was kommt jetzt?
https://youtu.be/0PiwgU9MPeU?feature=shared -
Niederösterreichs Heimatlied

Josef Wagner schrieb das Lied „Is wo a Landl“ für seine Heimat Niederösterreich mit seinen vier Viertel und der Wachau. Er wäre von der Gestapo 1938 verhaftetet worden, wenn er nicht im Krankenhaus St. Pölten im Sterben gelegen wäre. Paul Herzbach hat eine Melodie dazu komponiert und das Lied hat es in den Rang einer inoffiziellen Landeshymne geschafft. Wir haben es in der Schule gelernt.
Der Chor der Chorszene Niederösterreich eröffnete den 8. NÖ Trachtenball mit „Is wo a Landl“: https://www.youtube.com/watch?v=UXF2Ct8PWvU
Erich Zib mit seinem Ensemble: https://www.youtube.com/watch?v=qKDrtLCi4RwIs wo a Landl:
Is wo a Landl, net z’groß und net z’kloan; åba für uns akrat recht wiar i moan. S’Lånd håt vier Viertel, sunst wars jå net ganz; und wos di hindrahst, a niads voller Glånz. Daß d’net lång råtn muaßt, Brüaderl, i nenns: Des is mein Österreich unter der Enns, des is mein Österreich unter der Enns.Mostviertel:
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Mostviertl låcht wiar a Kinerl im Tram: rundum de Baurnhöf, de blüahradn Bam, Ötscher und Sunntaberg stengan in Ruah, guckan in Leutn ban Årbeitn zua. Woast, wo des Fleckerl is? Brüaderl, i kenns: Des is mein Österreich unter der Enns, des is mein Österreich unter der Enns. -
Klimaschutz ist sichernd, konservativ und reparierend

Lebensbedingungen auf der Erde müssen gesichert werden. Klimaschutz bedeutet ja nicht, dass nur das Klima als solches geschützt wird, sondern dass die Lebensbedingungen auf der Erde geschützt werden, damit wir als Menschheit überleben können. Die grüne Bewegnung hat das Überleben als ihre Forderung übernommen und mit Freiheit, Selbstbestimmung, Autonomie und immer besseren Leben für alle verbunden. Sie hat dabei auch die Hoffnung, dass die Gesellschaft gerechter wird. Einige Linke haben damit auch erwartet, dass wirtschaftlich der Kapitalismus zusammenbricht und politisch in allen Bereichen mehr Demokratie möglich wird. Alle diese Forderungen und Hoffnungen gehen auf die Aufklärung mit dem autonomen Subjekt zurück und haben sich in der modernen Welt nicht erfüllt. Ja, sie haben den Blick auf den Treibhauseffekt und den Artentod verstellt und durch Überforderungen die Vorrangigkeit der Sicherung des Überlebens behindert.
Ich lese gerade das Buch „Unhaltbarkeit- auf dem Weg in eine andere Moderne“ von Ingolfur Blühdorn, Professor für Soziale Nachhaltigkeit an der Wirtschaftsuniversität Wien. Die Politik der Nicht-Nachhaltigkeit führe zu einer doppelten Unhaltbarkeit – der Unhaltbarkeit westlicher Konsumgesellschaften und zugleich der des Projekts ihrer Ökologisierung. Die spätmodernen Gesellschaften entwickeln sich hin zu einer anderen Moderne, jenseits liberal-demokratischer Normen und jenseits der Glaubenssätze vom mündigen Bürger. Der Abschied von diesen Werten habe traumatische Konsequenzen.

Ingolfur Blühdorn In einem Vortrag in Freiburg 2024 beschreibt Blühdorn die Folgen dieser Politik der Nicht-Nachhaltigkeit:
https://www.youtube.com/watch?v=kD8nEyfhPE0Bei seinem Buch komme ich zu dem vorläufigen Ergebnis, dass die Konsumgesellschaft mit ihrem Ressourcenverbrauch an Grenzen stößt, die aber nicht zu anderen Wertvorstellungen führen.
Aufgabe wird es zwar sein, das Überleben zu organisieren. Dies ist aber nicht das primäre Ziel der Gesellschaft. Das Überleben zu sichern, zu planen und die Zerstörungen zu reparieren muss weder von Linken, noch von Rechten, noch von den in der Mitte gemacht werden. Es wird einfach notwendig sein und von Parteien und Organisationen gemacht werden, die zufällig gerade die Möglichkeit und die Macht haben. Die Handlungen sind im Grunde konservativ, bewahrend, absichernd (kein CO2, Methan) und reparierend. Welche Werte die BewohnerInnen haben, wird ebenfalls kontingent zufällig sein, sollen aber das Bewahren, Sichern, Anpassen und das ständige Reparieren nicht behindern. Das läuft dann unter neuer Moderne.
Es kann sein, so verstehe ich Blühdorn, dass die Werte der Aufklärung wie Freiheit, autonomes Selbst, Emanzipation und immer besseres Leben für alle die Sicherung der Lebensgrundlagen verhindern. Es könnte sein, dass die Vision eines einfachen Lebens mit einer Kultur des gemeinschaftlichen Miteinanders eine Lösung sein kann.
Katastrophen lösen eine Welle von Hilfsbereitschaft aus, verebben aber bald wieder. Wertvorstellungen bekommen hingegend eine Kontinuität, wenn sie als Glaubenssätze ritualisiert vergegenwärtigt werden. Da ist Religion eine große Hilfe.
