Vor 252 Millionen Jahren stieg die Temperatur der Erde innerhalb von 60.000 Jahren um 8 °C.
90 % des Lebens auf der Erde starb in dieser Zeit, die als „Das große Sterben“ bekannt ist. Ich nenne es „Das große Sterben 1“.
In Europa ist diese Temperatur zur Hälfte schon erreicht: 4°C über dem vorindustriellen Wert. Gerade Landflächen im Norden erhitzen sich schneller.
Steigende Temperaturen und Gifte in der Landwirtschaft töten Insekten, die eine der Grundlagen für unsere Nahrung bilden.
Solange wir Kohle, Erdöl und Erdgas aus der Erde holen, produzieren wir Treibhausgase wie CO2, Methan und Lachgas. Das sperrt die Wärmestrahlen ab.
Solange wir immer neue Insektizide erfinden und versprühen, töten wir Insekten, Kleinlebewesen, Vögel, Bestäuber, Pflanzen und die ganze Nahrungskette.
Ich nenne es “Das große Sterben 2″.
Vögel sterbenVor 252 Millionen Jahren sind 96% der Arten im Meer und 70% der Wirbeltiere an Land ausgestorben. Das dauerte 60.000 Jahre. Heutzutage kann es durch den riesigen Treibhausgasausstoß schneller gehen.(mehr …)
Ihre Ergebnisse sind krass. Jedes 1 Grad Celsius, das sich über dem vorindustriellen Niveau erwärmt, wird die globale Nahrungsmittelproduktion um durchschnittlich 120 Kalorien pro Person und Tag nach unten ziehen, so die Studie, die am Mittwoch in Nature veröffentlicht wurde.
Dies wird die Preise in die Höhe treiben und es den Menschen erschweren, Zugang zu Lebensmitteln zu erhalten, sagte Hsiang.
„Wenn sich das Klima um 3 Grad erwärmt, ist das im Grunde so, als ob jeder auf dem Planeten das Frühstück aufgibt“, sagte er. Die Welt ist derzeit auf dem Weg zu etwa 3 Grad Celsius Erwärmung bis zum Ende des Jahrhunderts.
Weizen, Soja und Mais – hochwertige Kulturen für einen Großteil der Welt – werden besonders stark betroffen sein, so die Studie.
Wenn der Mensch weiterhin große Mengen fossiler Brennstoffe verbrennt, könnte die Maisproduktion im Getreidegürtel der USA, Ostchinas, Zentralasiens, des südlichen Afrikas und des Nahen Ostens um 40% sinken; die Weizenproduktion könnte in den USA, China, Russland und Kanada um 40% sinken; und die Sojabirnenerträge könnten in den USA um 50% sinken.
Die steigenden globalen Temperaturen werden die Nahrungsmittelpflanzen auf der ganzen Welt verwüsten, wobei besonders alarmierende Auswirkungen für die Vereinigten Staaten prognostiziert werden, wo die Produktion wichtiger Kulturen bis zum Ende des Jahrhunderts um 50% sinken könnte, so eine umfassende neue Analyse.
Forscher:innen der Universität Graz belegen im Rahmen einer internationalen Studie, dass die weltweite Menge an Wärmeenergie in der Atmosphäre seit Beginn des 21. Jahrhunderts etwa viermal so stark zugenommen hat wie zwischen 1960 und 2000. In der Nordhemisphäre, außerhalb der Tropen, sogar rund sechsmal so stark. Grund dafür sind die vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen. „Eine derart starke Wärmezunahme in so kurzer Zeit ist rein durch natürliche Schwankungen nicht erklärbar“, sagt Gottfried Kirchengast, einer der Hauptautor:innen der Arbeit, die im Fachjournal Earth System Science Data erschienen ist. „Wenn der Wärmeanteil der Lufthülle im Vergleich zu Meer und Land so unverhältnismäßig wächst, treibt das Wetter- und Klimaextreme noch stärker an“, so der Forscher vom Wegener Center und Institut für Physik der Uni Graz.
Energie-Ungleichgewicht Durch die fortdauernden fossilen Emissionen nimmt die Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre stetig zu. Das verursacht ein Energie-Ungleichgewicht zwischen der auf unserem Planeten eintreffenden Sonnenstrahlung und der Rückstrahlung der Erde, die durch den Treibhausgasanstieg vermindert wird. „Dadurch verbleibt Jahr für Jahr ein riesiger Energieüberschuss von rund 13 Billionen Gigajoule im Erdsystem, mehr als das Zwanzigfache des Weltenergieverbrauchs. Das treibt die globale Erwärmung unausweichlich voran. Nur eine Emissionsreduktion auf null kann diesen Prozess stoppen“, erklärt Kirchengast.
Das ist wohl die wichtigste Grafik, die (fast) niemand kennt & versteht. Die Erde nimmt derzeit drei-mal (!) so viel Energie auf wie um 2000. Selbst wenn wir alle Emissionen stoppen, steigt die Temperatur noch, bis ein neues Gleichgewicht erreicht wurde.#Klimakrisepic.twitter.com/nSmJhxdGfG
— Klimakatastrophe (@Klimakatastroph) May 22, 2025
Kommentar von mir: Eine Emissionsreduktion auf null ist bei den jetzigen politischen Verhältnissen nicht realistisch. Realistischer ist ein „Business As Usual“ (BAU) und ein schleichender Kollaps mit ständigen Klimakatastrophen.
Das Szenario der globalen Erwärmung vom renommierten NASA-Wissenschaftler James Hansen sieht ein potenzielle Gleichgewichtserwärmung bis 10°C. Dieses Szenario, basierend auf dem aktuellen Niveau der Treibhausgasemissionen, prognostiziert einen Anstieg der globalen Temperatur um 10 °C (18 °F), bevor ein Gleichgewichtszustand erreicht wird. Es würde dann nur soviel Wärme von der Sonne an die Oberfläche der Erde kommen, soviel Wärme von der Erde in das Weltall abgegeben wird.
Gleichgewichts-Globale Erwärmung:
Das Konzept der Gleichgewichts-Globalen Erwärmung bezeichnet den Temperaturanstieg, der bei konstanten (!) Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre eintreten würde. Hansens Forschungen deuten darauf hin, dass der Gleichgewichts-Temperaturanstieg bei der aktuellen Treibhausgaskonzentration bei etwa 10 °C (18 °F) liegen könnte. Ein Planet mit 10°C über dem Vorindustriellen Zeitalter ist für uns nicht bewohnbar.
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