Startseite

  • Warum wird es in der Nacht nicht kälter?

    Mathematiker und Physiker Joseph Fourier

    Schon vor rund 201 Jahren fragte sich der berühmte Wissenschaftler Joseph Fourier, warum es in der Nacht oder im Winter nicht kälter wird. Er beschreibt, was später #Treibhauseffekt genannt wird:
    „So steigt die Temperatur durch das Dazwischentreten der Atmosphäre, weil die Wärme in Form von Licht ungehindert in die Luft eindringt – aber dann daran gehindert wird, wieder zurückzukehren, nachdem sie in Wärme umgewandelt wurde.“ Joseph #Fourier, 1824 

    Dieses Dazwischentreten der Atmosphäre ist für ihn die Zirkulation der Luft. Dreißig Jahre später macht eine Wissenschaftlerin die bahnbrechende Entdeckung, welche Stoffe die Wärme zurückhalten.

  • Herr Steurer, was können wir tun?

    Klimaschutz 2.0 ist Zivilisations- und Demokratieschutz.

    Interview mit Reinhard Steurer, Professor für Klimaschutz in Wien von Simon Welebil auf fm4

    Reinhard Steurer: Sich einzugestehen, dass es nicht gut ausschaut, dass wir tatsächlich in eine katastrophale Entwicklung gehen, setzt manche Prioritäten neu. Zum einen steht dann an erster Stelle eben Demokratie- und Zivilisationsschutz.

    Wählen

    Zum anderen ist es in so einer Situation noch wichtiger, keine Verleugner zu wählen. Das hat man in Spanien ganz deutlich gesehen, im Raum Valencia hat die Region Verleugner in die Regierung gewählt mit der Konsequenz, dass die auf diese Hochwasserkatastrophe nicht reagiert haben. Naja, irgendwie logisch: Wenn ich glaube, es ist kein Problem, die Krise gibt es gar nicht, dann werde ich, wenn sie kommt, auch nicht angemessen darauf reagieren. Das heißt, keine Verleugner zu wählen ist schon deswegen wichtig, damit, wenn die Notsituation kommt, Politiker besser damit umgehen können.

    Renaturierung

    Dann gibt es ein paar andere Dinge, die gerade deswegen umso sinnvoller sind, wie zum Beispiel Renaturierung. Je katastrophaler die Entwicklung wird, je größer und häufiger die Hochwässer werden, umso wichtiger ist es zum Beispiel, den Flüssen mehr Raum zu geben, weil wir es mit klassischem Hochwasserschutz nicht mehr hinbekommen.

    Keine Straßen bauen

    Ein weiteres Feld, wo es ganz wichtig wäre, endlich zur Vernunft zu kommen, ist, keine weiteren Straßen zu bauen, weil es wird uns ein Lobau-Tunnel mit Autobahn in 50 Jahren nicht mehr viel bringen, wenn uns die fruchtbaren Ackerflächen fehlen. Das sind dann so Dinge, wo Klimaschutz 1.0 und Klimaschutz 2.0 konform gehen, aber die Prioritäten sind dann zum Teil schon neu aufgestellt.
    https://fm4.orf.at/stories/3045406/

  • David Suzuki, ist es zu spät?

    Nein, David Suzuki hat den Kampf gegen den Klimawandel nicht aufgegeben – aber sein Schlachtplan ändert sich.

    Der Umweltschützer sagt, die Bewegung müsse sich nun auf lokale Gemeinschaftsaktionen konzentrieren

    No, David Suzuki hasn’t given up on the climate fight — but his battle plan is changing | CBC News https://share.google/8mjWYoCl8xk4ep8H1

    Autor: Bridget Stringer-Holden · CBC News · Posted: Jul 11, 2025 4:00 AM EDT | Last Updated: July 11

    Der Umweltschützer David Suzuki, sagte vor Monaten, es sei zu spät, von Politikern und Regierungen die richtigen Schritte zur Lösung der Klimakrise zu erwarten. Stattdessen glaubt er, dass die Zukunft des Klimaschutzes in den lokalen Gemeinschaften liegt. (Darryl Dyck/The Canadian Press)

    In einem Interview mit  iPolitics sagte er, die Menschheit habe ihren Kampf gegen den Klimawandel verloren.

    „Wir stecken in großen Schwierigkeiten“, sagte Suzuki dem Medium. „Ich habe das noch nie zuvor gegenüber den Medien gesagt, aber es ist zu spät.“ 

    „Wir haben zu viele Grenzen überschritten“

    „Ich schaue mir an, was die reine Wissenschaft sagt, und das ist, dass wir zu viele Grenzen überschritten haben“, sagte Suzuki am Montag in einem Interview mit CBC News 

    „Es wird heißer werden, es wird Überschwemmungen geben und alle möglichen anderen Dinge, die wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorhersagen können“, sagte er. „Wenn die Temperatur steigt, selbst um ein halbes bis ein Grad wärmer, werden die ökologischen Auswirkungen immens sein.“

    „Wir steuern auf eine unberechenbare Welt zu, und so viel unserer Bemühungen in der Umweltbewegung basierte auf der Annahme, dass Politiker die richtigen Schritte einleiten würden“, sagte er.

    Fokus auf Gemeinschaft und Resilienz:
    Nachdem er die Politik als Lösung aufgegeben hat, setzt Suzuki nun auf die Gemeinschaft.

    „Sollen wir einfach aufgeben? Nein“, sagte er. „Schließt euch mit euren Nachbarn oder den Nachbarn aus eurer Nachbarschaft zusammen und findet heraus, wer im Notfall Hilfe brauchen könnte.“

    Ich (Hannes) habe die Erfahrung gemacht: Die lokale Aktivität braucht globale Vernetzung – und einen guten Geist.

  • Harald Lesch spricht Klartext! | Terra X Lesch & Co

  • Climate Extremes (Full Documentary)

    Ein sehr guter Überblick über die Klimakatastrophe:

    Ich wurde gefragt, wieviel CO2 in der Atmosphäre menschengemacht ist und wieviel natürlicher Kreislauf ist. Nun, es sind 28,57 %. Wir haben jetzt 420 ppm CO2. Vor 1950 waren es 800.000 Jahre lang maximal 300 ppm. Das heißt wir haben seit 1950 120 ppm in die Atmosphäre geworfen. Damit haben wir global die Temperatur um 1,5 Grad C erhöht.

    Das erscheint nicht viel, aber das CO2 in der Atmosphäre ist wie Salz in der Suppe. Zuviel Salz macht die Supper ungenießbar. So ist es auch bei zuviel CO2 in der Atmosphäre. Die Erde wird unbewohnbar.

    Einen sehr guten Überblick bringt die obige Dokumentation.

  • Vegetarisch oder vegan?

    Beim Vegetarismus essen viele zwar kein Fleisch, aber Käse und Milchprodukte, einige auch Eier. Die Schwierigkeit dabei ist, dass die Kühe jedes Jahr ein Kalb auf die Welt bringen müssen, damit sie Milch geben. Die männlichen Kälber und ein Teil der weiblichen Kälber werden zur Fleischproduktion verwendet. Vegetarismus unterstützt die Fleischproduktion.
    Bei der Eierproduktion werden die männlichen Küken in einem Schredder oder mit Gas getötet. Das ist in Deutschland verboten. Wenn sie nicht getötet werden, werden sie zur Fleischproduktion verwendet.

    Linsen in einem alten Römergrab aus Molina Aterno, Italien

    Ich begann mich mit der Ernährung zu beschäftigen, als mir meine Schwester ganz begeistert vom Ernährungskompass von Bas Kast erzählt hat. Er räumte mit dem Diätenchaos auf, entlarvte Ernährungsmythen und gab einen Überblick über Ernährungsstudien und Megastudien aus der Medizin und anderen Naturwissenschaften.

    Zucker, Kohlehydrate und Ballaststoffe

    Er gab mir die Einsicht, Zucker in jeder konzentrierter Form (z.B. Säfte) und Kohlehydrate ohne Ballaststoffe (Brot aus Auszugsmehl) zu vermeiden. Denn sie belasten die Leber, die damit viel Fett produziert, das intern überall abgelagert wird.

    Neben dem Zucker sind vor allem die Transfette in Fertigprodukten, Süßigkeiten und Chips zu finden. Transfette haben einen negativen Effekt auf den Blutfettstoffwechsel und bewirken im schlimmsten Fall Herz-Kreislauferkrankungen.

    CO2, Methan und Lachgas

    Mein zweites Umdenken begann, als ich mich mit der Klimakrise beschäftigte. Ich wollte den Ursachen der globalen Erwärmung nachgehen und fand mich plötzlich in der Physik und der Biologie wieder. Ich sah, dass der Treibhauseffekt vor allem von CO2, Methan und Lachgas befeuert wird. Diese Gase sperren die Hitze ein, sodass sie nicht in den Weltraum gelangt. Da schaute ich nach, welche Lebensmittel bei der Produktion CO2, Methan und Lachgas ausstoßen.

    „Laut FAO gehen 14,5 Prozent aller vom Menschen verursachten Treibhausgasemissionen auf das Konto der Nutztierhaltung. Dabei werden neben Kohlenstoffdioxid (CO2) vor allem die klimaschädlichen Gase Methan (CH4) und Lachgas (N2O) emittiert. Beiden Gasen wird im Zusammenhang mit dem Klimawandel eine ähnliche Bedeutung zugemessen wie CO2. Methan und Lachgas verbleiben zwar wesentlich kürzer in der Atmosphäre als CO2, wirken in dieser Zeit jedoch deutlich stärker: Methan gilt demnach als etwa 25-, Lachgas sogar als fast 300-mal klimawirksamer als Kohlendioxid. Zur Vergleichbarkeit wird der Effekt aller Treibhausgase in CO2-Äquivalente (CO2eq) umgerechnet, um die Klimawirkung von Prozessen statistisch in einer einzigen Zahl auszudrücken.“ schreibt Wulf Wilde in der Deutschen Welle.

    Linsen und andere Hülsenfrüchte

    Meinen Konsum von Fleisch und Milchprodukten konnte ich einschränken und statt dessen esse ich Linsen, Bohnen, Kichererbsen, Süßlupinen, Vollkornbrot, Hummus, Couscous, Müsli, geschrotete Leinsamen, geschälte Hanfsamen, eventuell pflanzenbasiertes Fleisch und Käse zum Gemüse und zum Obst. Statt Milch gibt es Haferdrink.

    Ich bin mir bewusst, das ist nur ein kleiner Beitrag zur Erhaltung der Schöpfung, aber alles fängt klein an.

    Quellen:
    Land schafft Leben Vom Kalb zur Milchkuh
    Deutschlandfunk Schreddern von Küken in Deutschland verboten
    LAVES: Transfette
    Zukunft der Erde: Treibhauseffekt
    DW: 30.10.2022, Wulf Wilde, Faktencheck: Wie klimaschädlich ist Fleischkonsum wirklich?

  • Niko Froitzheim kritisiert den Lebensstil

    Prof. Niko Froitzheim
  • ‘It’s too late’: David Suzuki says the fight against climate change is lost – iPolitics

    ‘It’s too late’: David Suzuki says the fight against climate change is lost – iPolitics https://share.google/7GXS6JN2IykgdRgnU

    Klimafachmann David Suzuki
  • Das große Sterben 1 und 2

    Vor 252 Millionen Jahren stieg die Temperatur der Erde innerhalb von 60.000 Jahren um 8 °C.

    90 % des Lebens auf der Erde starb in dieser Zeit, die als „Das große Sterben“ bekannt ist. Ich nenne es „Das große Sterben 1“.

    In Europa ist diese Temperatur zur Hälfte schon erreicht: 4°C über dem vorindustriellen Wert. Gerade Landflächen im Norden erhitzen sich schneller.

    Steigende Temperaturen und Gifte in der Landwirtschaft töten Insekten, die eine der Grundlagen für unsere Nahrung bilden.

    Solange wir Kohle, Erdöl und Erdgas aus der Erde holen, produzieren wir Treibhausgase wie CO2, Methan und Lachgas. Das sperrt die Wärmestrahlen ab.

    Solange wir immer neue Insektizide erfinden und versprühen, töten wir Insekten, Kleinlebewesen, Vögel, Bestäuber, Pflanzen und die ganze Nahrungskette.

    Ich nenne es “Das große Sterben 2″.

    Vögel sterben
    Vor 252 Millionen Jahren sind 96% der Arten im Meer und 70% der Wirbeltiere an Land ausgestorben. Das dauerte 60.000 Jahre. Heutzutage kann es durch den riesigen Treibhausgasausstoß schneller gehen.
    (mehr …)
  • UN-Expertin fordert Kriminalisierung von Desinformation über fossile Brennstoffe

    Elisa Morgera

    https://www.theguardian.com/environment/2025/jun/30/un-expert-urges-criminalizing-fossil-fuel-disinformation-banning-lobbying?CMP=Share_AndroidApp_Other&s=09