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Der Klimawandel bedroht die Weltwirtschaft

Studie des Potsdam-Instituts, Quelle: Tagesschau.de, Stand: 18.04.2024 11:30 Uhr
Wegen des Klimawandels drohen weltweit empfindliche wirtschaftliche Einbußen. Davor warnen Forscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung in einer neuen Studie. Auch für Beschäftigte hätte das Folgen.
Der Weltwirtschaft drohen einer neuen Berechnung zufolge durch Folgen der Erderwärmung bis Mitte des Jahrhunderts Einkommensverluste von rund einem Fünftel – und das sogar, wenn der Ausstoß klimaschädlicher Gase künftig drastisch gesenkt würde.
Andernfalls seien noch deutlich größere wirtschaftliche Schäden als jene 38 Billionen Dollar pro Jahr zu erwarten, wie Forscher des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) in einer heute im Wissenschaftsmagazin Nature veröffentlichten Studie berechnet haben.
Diese Schäden würden damit sechsmal höher ausfallen als die veranschlagten Kosten für Klimaschutzmaßnahmen zur Begrenzung der Erderwärmung auf maximal zwei Grad, schreiben die Autorinnen und Autoren des PIK.
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Demonstration gegen die Zerstörung der Erde


Die Erde wird durch das Verbrennen von Erdöl und Erdgas immer stärker erhitzt. Der Boden und damit die Lebewesen werden vergiftet. Dürre, Waldbrände, Überschwemmungen, Hunger und Hitzetote sind die Folge. Der Treibhauseffekt ist seit 200 Jahren bekannt, die globale Erwärmung steigt trotzdem und das immer schneller.
Zum Treffpunkt mit öffentlichen Verkehrsmitteln Linzerstraße 455, 6:50 Uhr: Es fahren die Busse 450, 50A, 451 von Hütteldorf bis Samptwandnergasse, dann einige Schritte weiter stadtauswärts. Die S50 hält auch in Wolf in der Au, 9 Minuten Fußweg stadteinwärts. Ab der Endstelle vom 49er fahren auch die Busse 450, 50A, 451.
Demonstrationsweg:
Wir wollen um 7:00 Uhr bei der Hofer-Filiale in der Linzerstraße 455, 1140 Wien auf der rechten Fahrbahn Richtung Hütteldorf weggehen, dann in die Bergmillergasse rechts einbiegen, über den Kreisverkehr in die Keißlergasse einbiegen und beim Bahnhof Hütteldorf die Veranstaltung um 7:30 Uhr beenden.Veranstalter: Mag. Hannes Daxbacher, h(at)daxbacher.net www.zukunft0.blog Arbeitskreis Zukunft der Erde.
Sei willkommen bei der Demonstration für die Sicherung der Lebensbedingungen auf unserem Planeten und demonstrieren wir gegen die Zerstörung der Erde!

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Der Treibhauseffekt ist schon lange bekannt
Der menschengemachte Klimawandel und die Geschichte der Klimaforschung
Dass sich das Klima ändert und sich die Erde erwärmt, wissen wir schon sehr lange. „Wir haben 25 Jahre verloren. Hätten wir damals sofort reagiert, wären wir nicht in der Lage, in der wir heute sind,“ klagt ein Klimaforscher.
Vor zwei Jahrhunderten wird der Treibhauseffekt entdeckt

Schon vor rund 200 Jahren beschreibt Joseph Fourier als erster den Treibhauseffekt, ohne den auf der Erde ein eisiges, lebensfeindliches Klima herrschen würde:
„So steigt die Temperatur durch das Dazwischentreten der Atmosphäre, weil die Wärme in Form von Licht ungehindert in die Luft eindringt – aber dann daran gehindert wird, wieder zurückzukehren, nachdem sie in Wärme umgewandelt wurde.“ Joseph Fourier, 1824
Kohlendioxid als Treibhausgas seit den 1850er-Jahren bekannt
Die Amerikanerin Eunice Foote experimentiert in den 1850er-Jahren mit Wasserdampf und Kohlendioxid (CO2) und stellt fest, dass letzteres die Temperatur steigen lässt. Sie kommt zu dem Schluss, dass „eine Atmosphäre mit diesem Gas unserer Erde eine hohe Temperatur verleihen“ würde. Um 1862 erforscht der Brite John Tyndall den natürlichen Treibhauseffekt und stellt neben CO2 weitere Treibhausgase fest. Und er bringt Schwankungen der CO2-Konzentration in Verbindung mit den Eiszeiten.
Zum Artikel Gefährliches Treibhaus Wie Treibhausgase entstehen
1896: Der Mensch erhöht den CO2-Gehalt in der Atmosphäre
Zum Video mit Informationen Anthropozän Erde im neuen „Zeitalter des Menschen“
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Immer mehr Treibhausgase erhitzen unseren Lebensraum
Treibhausgase wie CO2 und Methan lassen immer weniger Wärmestrahlen in den Weltraum. Das erhitzt immer stärker die Erdoberfläche und damit unseren Lebensraum. Das hat Auswirkungen auf die Nahrungsmittelversorgung und die Gesundheit von uns Menschen.
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Ein tödlicher Mix

Eine schwedische Studie hat einen „Teufelskreis“ aufgedeckt, der die globale Erwärmung und die Plastikverschmutzung miteinander verbindet. Jedes Problem verschärft das andere und führt zu erhöhten Treibhausgasemissionen, schnellerer Zersetzung von Plastik zu Mikroplastik und größerer Umweltverschmutzung.
Die Studie fordert umfassende Anstrengungen in allen Sektoren, um diese miteinander verbundenen Herausforderungen effektiv anzugehen. Quelle: SciTechDaily.com
Normalerweise werden die globale Erwärmung und die Plastikverschmutzung als voneinander unabhängige Probleme betrachtet, doch sie sind vielmehr untrennbar in einem „Teufelskreis“ gefangen, in dem sich beide gegenseitig bedingen, berichten schwedische Forscher in Nature Communications. Die sich gegenseitig verstärkende Beziehung verstärkt die globale Erwärmung, den Materialabbau, Plastikmüll und das Austreten giftiger Chemikalien in die Biosphäre.
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Globale Temperaturentwicklung
Nahezu-Echtzeit-Updates wichtiger globaler Klimavariablen vom Copernicus Klimawandeldienst (C3S). Die aktuelle Oberflächenlufttemperatur sehen wir hier: https://pulse.climate.copernicus.eu/. Es gibt die absolute Temperatur und die abweichende Temperatur zum Durchschnitt der vergangenen Jahre (Anomalien). März 2024:

Copernicus ist das Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union. April 2024:

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Der Jesuit Jörg Alt macht Feuer

„Ich versuche jeden Tag so zu leben, dass ich am Abend sagen kann: heute war nicht umsonst!“
„Jörg Alt spricht (darüber), warum ziviler Ungehorsam für ihn in diesen Zeiten eine legitime Form des Aktivismus ist – und warum sich das prima mit dem katholischen Glaubensbekenntnis vereinen lässt.“ Ab sofort für 48 Stunden online
https://pioneersofchange-summit.org/speaker/joerg-alt-christaktivist/ -
Ohne Phosphor gibt es Hunger – die Alternativen

Kompost im Bio Bauernhof Achleitner, in Eferding, Oberösterreich Die Landwirtschaft düngt in Europa mit Phosphor, Stickstoff und Kalisalz. Stickstoff und Kalisalz sind genug vorhanden, Phosphor geht zur Neige. Experten erwarten den »Phosphor-Peak«, an dem das globale Fördermaximum erreicht sein wird, bereits im Jahr 2033.
Das Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie (IMW) schreibt:
„Phosphor ist ein essentieller, aber limitierter Rohstoff, der weder synthetisch hergestellt noch anderweitig substituiert werden kann. Die Europäische Union hat keine eigenen Ressourcen für Phosphor und hängt vollständig von einer Einfuhr in der Größenordnung von mehreren Millionen Tonnen pro Jahr ab. Der Bedarf und die Nachfrage von Phosphor durch den exzessiven Einsatz in der Landwirtschaft ist seit Jahren steigend. Experten erwarten den »Phosphor-Peak«, an dem das globale Fördermaximum erreicht sein wird, bereits im Jahr 2033.
Phosphor befindet sich in erheblichen Mengen in kommunalen Abwässern. Mit diesem Phosphorreservoir könnten bis zu 20 Prozent der Nachfrage in Europa abgedeckt werden. Allerdings ist die Rückgewinnung heute noch nicht wirtschaftlich darstellbar. Da die Phosphorpreise auf dem Weltmarkt aktuell gering sind, bleiben industrielle Anwendungen bislang noch unerschlossen.“Im Biolandbau kommt es kaum zu einem Phosphormangel. Komposterde kann als Dünger verwendet werden. Es gibt viele Bauern, die sehr gut kompostieren.
Quellen:
Fraunhofer-Zentrum für Internationales Management und Wissensökonomie IMW. Leipzig
Wikipedia Phosphor
News.de: Phosphor: Das Lebenselixier geht zur Neige
Bio Austria
Bio aktuell: recyceln statt abbauen
Biohof Achleitner Alles beginnt beim Boden
Aufbauende Landwirtschaft -
Der Treibhauseffekt

Warum wird es immer wärmer? Die Atmosphäre aus Stickstoff, Sauerstoff und anderen Gasen lässt die kurzwelligen Sonnenstrahlen durch und die Oberfläche der Erde wird erwärmt. Diese Wärme bleibt nicht auf der Erdoberfläche sondern strahlt zurück in den Weltraum.
Aber nicht die ganze Wärme kann ins All fliehen. Die Wärmestrahlen sind langwellig und ein Teil wird von den Treibhausgasen (z.B. CO2) aufgehalten und zurückgeschickt. Dadurch bleibt die untere Atmosphäre, das Meer und der Boden warm. Das ist für das Leben gut – wenn nicht zu viel zurück zur Erde geschickt wird. Je mehr Treibhausgase in der Atmosphäre sind, umso mehr Wärmestrahlen bleiben zurück.
Die CO2 Emissionen sind durch das Verbrennen von Erdöl, Kohle und Erdgas auf 428 ppm gestiegen. Der vorindustrielle Wert war 280 ppm. Das ist eine Steigerung um 148 ppm. Dadurch erwärmt sich die Erd- und Wasseroberfläche immer stärker.
Den Treibhauseffekt mit dem CO2 hat schon die Wissenschaftlerin Eunice Newton Foote 1856 entdeckt. Svante Arrhenius, der 1903 den Physik-Nobelpreis bekam, erkannte 1895, dass wir durch das Verbrennen der Kohle (später kam Erdöl und Erdgas dazu) auf eine globale Erwärmung von 5 Grad zusteuern. -
Copernicus: 2033 erreichen wir global 1,5°C
Copernicus berechnet die Daten der Temperaturerhöhung und veröffentlichte 22.2.2024 das neue Ergebnis: Wir erreichen nach diesen Daten die globale Erwärmung von 1,5°C im September 2033.

Im Jänner 2024 erreichte die globale Erwärmung einen geschätzten Wert von 1.26°C. Wenn der 30-Jahre Trend weiter anhält, wird die globale Erwärmung die 1.5°C Marke im September 2033 – in neun Jahren – erreichen.

Der Globus bei 1,5°C Erwärmung, dargestellt im Copernicus Atlas https://atlas.climate.copernicus.eu/atlas Das Erreichen einer globalen Erwärmung von 1,5 °C – ein im Pariser Abkommen vereinbarter Grenzwert – scheint eine sehr ferne Realität zu sein, aber es könnte näher sein, als Sie denken. Experten gehen davon aus, dass dies zwischen 2030 und Anfang der 2050er Jahre der Fall sein wird. Sehen Sie, wo wir jetzt stehen und wie schnell wir die Grenze erreichen würden, wenn die Erwärmung im heutigen Tempo anhalten würde.
Copernicus ist das Erdbeobachtungsprogramm der Europäischen Union, das sich mit unserem Planeten und seiner Umwelt zum größtmöglichen Nutzen aller europäischen Bürger befasst. Es bietet Informationsdienste auf der Grundlage von satellitengestützter Erdbeobachtung und In-situ-Daten (Nicht-Weltraumdaten) an.
Quelle: Copernicus
(Verwenden Sie in Copernicus den Schieberegler, um zu erkunden, wie sich die Schätzung im Laufe der Zeit ändert.)
ERAS bringt Daten, die höher als 1,5 gehen
Es gibt auch eine Temperaturentwicklung, die über das 1,5C Paris Limit geht. In der Grafik sehen wir in grün die vorindustrielle Basisline (1850-1900), in gelb das 1,5C Paris Limit.
Und was macht das neue Jahr 2024, eingezeichnet in Rot? Die 2-Grad-Marke knacken.
(Quelle: @eliotjacobson, Daten von ERAS)
Das CO2 steigt
Das hängt auch mit der CO2 Emission zusammen, die auf 428 ppm gestiegen ist. Der vorindustrielle Wert war 280 ppm. Das ist eine Steigerung um 148 ppm.
(Quelle: Mauna Loa Hawaii, 11.2.2024)
Meeresoberflächentemperatur steigt
Um das Bild voll zu machen, kann man auch die Meeresoberflächentemperatur sich zu Gemüte führen https://climatereanalyzer.org/clim/sst_daily/

Wenn die Meeresoberfläche immer wärmer wird, gibt es immer weniger Fische. Die Korallen sterben. Das Arktiseis und das Schelfeis in der Antarktikeis schmelzen schneller, der milde Golfstrom kippt, der Meeresspiegel steigt. Es verringert sich der Sauerstoff. Kein Fischfang mehr. Hunger breitet sich an den Küsten aus.
